Webhelp übernimmt GoExcellent

Weltweiter Anbieter für Business Process Outsourcing-Services wird mit der Übernahme zu einem 1-Milliarden-Dollar-Unternehmen

PARIS/München, 27. Juni 2016 – Webhelp, weltweiter Anbieter für Business Process Outsourcing-Services, hat heute die Übernahme von GoExcellent, dem größten skandinavischen Unternehmen für Customer-Experience-Management bekannt gegeben.
Diese Akquisition unterstreicht Webhelps Strategie international zu wachsen, um so seine Services in den Bereichen CRM, Vertrieb, Zahlungsverkehr und Marketing auch internationalen Großkunden über Ländergrenzen hinweg anzubieten. Durch den Erwerb von GoExcellent erweitert Webhelp somit seine globale Präsenz um vier weitere Länder und Sprachen.

GoExcellent ist auf die Bereiche Technologie, Medien und Telekommunikation spezialisiert und beschäftigt 1.700 Mitarbeiter in neun multimedialen Contact Centern in Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark. Das Unternehmen hat in den letzten Jahren unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden Terje Andreassen ein starkes Wachstum erlebt und in 2015 einen Umsatz von 90 Mio. US$ erzielt.

Die Übernahme von GoExcellent wird voraussichtlich im August abgeschlossen sein, sobald alle jeweils relevanten kartellrechtlichen Genehmigungen vorliegen. Webhelp hat damit eine globale Präsenz in 27 Ländern und beschäftigt rund 35.000 Mitarbeiter. Der Umsatz des Unternehmens wird 2016 voraussichtlich bei 1 Mrd. US$ liegen.

Olivier Duha und Frédéric Jousset, die beiden Gründer von Webhelp, erklären: „Wir freuen uns sehr über diese Akquisition. GoExcellent ist der vielversprechendste Customer-Relationship-Anbieter Skandinaviens mit einer hervorragenden Reputation. Basierend auf unserer umfassenden Expertise im Bereich Customer Experience können wir nun unseren Auftraggebern und deren Kunden eine erstklassige, nahtlose Betreuung über ein noch größeres Spektrum an Ländern und Sprachen hinweg anbieten. Diese aufregende Entwicklung ist dank der Unterstützung und des Vertrauens des Investmentfonds KKR möglich geworden, unserem neuen Großaktionär.“

Terje Andreassen, CEO von GoExcellent, meint: „Mit dieser Transaktion wird GoExcellent Teil eines weltweit agierenden Unternehmens, das die notwendige Marktstärke mitbringt, die künftige Entwicklung unserer Branche entscheidend voranzutreiben. Die allgegenwärtige Digitalisierung zusammen mit den sich rapide ändernden Erwartungen auf Konsumentenseite wirken sich entscheidend auf die Customer Experience und die Interaktion mit Kunden aus. GoExcellent wird daher beim Ausbau seiner Marktsstellung in der nordischen Region von der innovativen Stärke und den analytischen Erkenntnissen von Webhelp profitieren.“

Über Webhelp
Webhelp ist ein weltweit agierender Anbieter im Bereich Business Process Outsourcing (BPO), der sich auf die Interaktion zwischen Unternehmen und ihren Kunden spezialisiert hat – für eine überzeugende Customer Experience über sämtliche Kanäle hinweg. Zum Outsourcing-Portfolio von Webhelp gehören zudem Services im Bereich Zahlungsabwicklung, Vertrieb und Marketing.

Über 35.000 Mitarbeiter in 27 Ländern arbeiten mit technologiebasierten Omni-Channel Konzepten an der permanenten Verbesserung von Kundenbeziehungen und helfen so den Auftraggebern ihre Unternehmensergebnisse nachhaltig zu steigern. Marken wie Sky, Shop Direct, Bouygues, Direct Energie, KPN, Vodafone, La Redoute, Michael Kors, Valentino vertrauen seit Jahren über Landesgrenzen hinweg auf Webhelp.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Paris konnte in den letzten Jahren seinen Umsatz um mehr als 250 Prozent steigern. Seit Februar 2016 ist der Finanzinvestor KKR an Webhelp beteiligt.

Weitere Informationen stehen unter www.webhelp.com/de zur Verfügung.

Pressekontakt:
Michaela Gross                                 Thomas Berlemann
Grayling Deutschland GmbH            Webhelp
Michaela.gross@grayling.com          thomas.berlemann@de.webhelp.com
+49 (0) 89 411 123 220                     +49 (0) 170 17 17 207


Digitale Transformation und die Zukunft des Customer Experience Management – Webhelp lädt 50 Startups zum Viva Technology Summit 2016 ein

Vom 30. Juni bis 2. Juli wird dieses Jahr zum ersten Mal der Viva Technology Summit in Paris stattfinden. Der Kongress bringt innovative Startups mit etablierten Konzernen und Investoren zusammen, um gemeinsam das Thema Digitale Transformation zu beschleunigen. Mehr als 5.000 Startups nehmen an den verschiedenen Workshops und Präsentationen teil, insgesamt werden über 30.000 Besucher erwartet.

Neben Unternehmen wie Orange, BNP Paribas und Accor Hotels wird auch Webhelp eines der 20 „Labs“ leiten und dort gemeinsam mit 50 ausgewählten Startups die Zukunft des Customer Experience Managements diskutieren. Hierbei geht es um Themen wie:

Social Selling – wie lässt sich Social Media als Verkaufstool nutzen?
Künstliche Intelligenz - Was bedeutet die Weiterentwicklung für die Zukunft des Kundenservice?
Big Data + Customer Experience = Big Customer Experience?
Augmented Reality und Virtual Reality – wie kann man diese innovativen Themen im Bereich Customer Experience gewinnbringend einsetzen?

Interessierte Startups konnten sich bis Ende Mai für die Teilnahme am „Customer Experience Lab“ bewerben. Die 50 Gewinner dürfen sich jedoch nicht nur auf den gemeinsamen Workshop im Rahmen des Viva Technology Summit freuen – sondern erhalten auch die Chance, ihre Lösungen zusammen mit dem Webhelp Team für Forschung & Entwicklung zu testen und weiterzuentwickeln. Weitere Gelegenheiten zur Beratung und Diskussion bieten sich auf einer exklusiven Veranstaltung mit den Webhelp Gründern Olivier Duha und Frederic Jousset sowie Finanzinvestoren von KKR. Darüber hinaus können die Startups von gemeinsam mit Webhelp ausgearbeiteten Angeboten an die bestehende Kundenbasis des CRM Outsourcers profitieren.

Für Webhelp gehört die Unterstützung vielversprechender Startups mit zur Unternehmensstrategie – unser Fokus liegt auf der Entwicklung, Vermittlung und Realisierung von innovativen Technologien und Lösungen. Wir beschäftigen ein eigenes Forschungsteam, um neueste Trends und Technologien fortwährend auf ihren Mehrwert für die Gestaltung einer optimalen Customer Experience zu prüfen.
Darüber hinaus liegt unsere eigene Startup-Vergangenheit noch gar nicht allzu lange zurück – und dass wir uns in 15 Jahren zu einem der größten und erfolgreichsten Unternehmen der Branche entwickeln konnten, verdanken wir nicht zuletzt digitalen Innovationen...

Viva Technology Summit:
Veranstalter: Publicis Groupe und Les Echos
Ort: Viva Technology Paris, Paris Expo Porte de Versailles, 1 Place de la Porte de Versailles, 75015 Paris
Datum: 30. Juni bis 2. Juli 2016
Infos und Tickets: http://www.vivatechnologyparis.com/


Liegt die Zukunft der Customer Experience in der Hand neuer Technologien?

Wie sehr sich die Einführung neuer Technologien auf den Kundenservice und den Geschäftserfolg eines Unternehmens auswirken kann, war kürzlich in einer Pressemitteilung des amerikanischen Warenhausbetreibers Macy’s zu lesen: Die RFID-gestützte Kontrolle der Lagerbestände brachte dem Konzern nicht nur zufriedenere Kunden, sondern auch eine Kostenersparnis von insgesamt einer Milliarde US-Dollar ein!

Omnichannel: Konsequenzen und Trends

Anlass für die technologiebasierte Verwaltung von Macy’s Zulieferkette war die konsequente Ausrichtung auf das Omnichannel-Modell, das eine deutlich effizientere Logistik notwendig macht. Die bestellten Produkte müssen auf allen Kanälen jederzeit kurzfristig zur Verfügung stehen. Diesen Anspruch mithilfe enormer Lagerbestände zu lösen, wirft nur massive Kosten auf. Die RFID-Technologie liefert dagegen ein Höchstmaß an Genauigkeit und Planungssicherheit – was Macy’s eine erhebliche Reduzierung seiner Lagerbestände ermöglichte.
Das Omnichannel-Prinzip zwingt Unternehmen jedoch nicht nur zu mehr Effizienz ihres Supply Chain Management, sondern auch zu neuen Marketing- und Vertriebskonzepten.
So sehen die Experten von Econsultancy für das Jahr 2016 insbesondere drei Trends in diesem Bereich und leiten entsprechende Empfehlungen ab:

1. Neue Wege: Erweitern Sie Ihre bestehenden Verkaufskanäle um neue, gehen Sie dabei am besten schrittweise vor. Wer bisher nur online präsent war, für den stellen zum Beispiel Pop-Up Stores eine gute Möglichkeit dar, neue Kunden anzusprechen.

2. Neue Technologien: Mobile Commerce hat sich mittlerweile längst etabliert, Social Commerce gewinnt an Bedeutung, Virtual Reality bietet ein erhebliches Marketingpotenzial – binden Sie neue, innovative Technologien in Ihr Business ein!

3. Individuelle Ansprache: Behandeln Sie Kunden als individuelle Persönlichkeiten und nicht als gesichtslose Nummer. Nehmen Sie sich ein Beispiel an Amazons “persönlichen” Empfehlungen – wer hätte dort nicht schon ein Produkt gekauft, das ihm aufgrund verschiedenster Algorithmen als interessant vorgeschlagen wurde?

Im Allgemeinen gehe ich mit den genannten Empfehlungen absolut konform. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass neue Technologien die Kundenansprache schon sehr bald deutlich verändern werden – aber ich teile nicht jeden Ratschlag der “Econsultancy”-Redaktion: So können neue Technologien die Customer Experience erst dann verändern, wenn die Kunden auch wirklich bereit dafür sind. Virtual Reality birgt eine Menge Potenzial zur Steigerung der Customer Experience – so könnten Autohändler potenzielle Käufer auf eine virtuelle Reise in ihrem Wunschwagen mitnehmen, Modemarken ihren Kunden die Möglichkeiten geben, sich selbst mit dem neuen Outfit im Szeneclub zu sehen. Kurz: es gibt viele Ideen und Gelegenheiten für den Einsatz neuer Tools. Aber bisher ging die Begeisterung für neue Technologien immer zuerst von den Kunden aus, erst dann reagierte der Handel. Multichannel- und später Omnichannel-Konzepte wurden realisiert, weil die Kunden danach verlangten. In Bezug auf Virtual Reality und einige andere innovative Technologien verhält es sich jedoch anders: Nur die wenigsten Haushalte werden innerhalb der nächsten Jahre Zugriff auf neue Technologien wie Virtual Reality haben. In diesem Fall ist es also noch völlig unklar, welche sich davon durchsetzen werden und welche nicht.
Unternehmen sollten also sehr genau prüfen, wie sie welche Trends in ihre Marketing- und Vertriebsinfrastruktur einbinden können, damit sie für ihre Kunden einen tatsächlichen Mehrwert darstellen.

Autor: Thomas Berlemann; CEO DACH Webhelp


Wie Kunden auf schlechten Service reagieren

Dass guter Kundenservice wichtig für den Erfolg eines Unternehmens ist, dürfte mittlerweile Common Sense sein. Konsumenten haben höhere Erwartungen als je zuvor. Sollten diese enttäuscht werden, kaufen sie nicht nur woanders – sie stellen auch sicher, dass das gesamte Internet über ihre Enttäuschung Bescheid weiß.

Aber wie lässt sich die Bedeutung eines guten Kundenservice (oder besser gesagt, einer rundum überzeugenden Customer Experience) in Zahlen ausdrücken? Wie viele Kunden verlieren Unternehmen tatsächlich, wenn sie keinen zufriedenstellenden Service anbieten?

- Das Forbes Magazin nimmt an, dass 68% aller Konsumenten eine Geschäftsbeziehung beenden, sofern sie nicht zufrieden sind
- Die Peppers & Rogers Group meint, dass 70% zur Konkurrenz gehen, sobald Sie eine schlechte Erfahrung machen
- American Express geht sogar davon aus, dass 78% aller Kunden die Geschäfte abbrechen, wenn sie enttäuscht werden.

Wer sich auf die Suche macht, findet im Netz eine Vielzahl an Studien mit ähnlichen Ergebnissen. Natürlich variieren die Methoden zwischen stark kontrollierten akademischen Studien und dubiosen Telefonumfragen (bei denen Konsumenten gefragt werden, was sie “wahrscheinlich” tun würden, anstatt ihr tatsächliches Verhalten zu analysieren). Außerdem fassen die meisten dieser Studien ihre Ergebnisse in einer einzigen Zahl zusammen – auch wenn es vermutlich einen erheblichen Unterschied macht, um welche Art Produkt und Service bzw. welches Unternehmen es sich genau handelt. So lassen sich Banken schlecht mit dem Einzelhandel oder IT-Dienstleistern vergleichen…

Doch trotz aller Einschränkungen zeigen diese Zahlen sehr deutlich, dass ein erstaunlich hoher Prozentsatz der Konsumenten nicht länger gewillt ist, schlechten Service zu akzeptieren. Zwischen zwei Drittel und drei Viertel aller Kunden wenden sich nach einer schlechten Erfahrung ab und kaufen an anderer Stelle.

Dies markiert eine bedeutende Veränderung im Bewusstsein der Konsumenten. Sie sind nicht mehr nur auf ein bestimmtes Produkt oder einen besonders günstigen Preis fixiert, auch die Qualität des Service spielt eine große Rolle. Viele Kunden würden lieber etwas mehr bezahlen, wenn sie dafür zuvorkommender behandelt werden – Service ist zu einem wesentlichen Kaufkriterium geworden.

Ein ähnlicher Bewusstseinswandel vollzieht sich im strategischen Management. Anstatt sich vor allem auf Gewinnmaximierung und Kostenreduktion zu fokussieren, räumen viele Geschäftsführer mittlerweile der Verbesserung der Customer Experience oberste Priorität ein. Der Grund dafür ist klar:
Konsumenten erwarten heute hervorragenden Service. Auch wenn Ihre Produkte großartig sind, müssen Sie sich daher um eine überzeugende Customer Experience bemühen. Ansonsten werden die meisten Ihrer Kunden ganz einfach woanders einkaufen.

Autor: Thomas Berlemann, CEO DACH Webhelp


Wie Kunden auf schlechten Service reagieren

Dass guter Kundenservice wichtig für den Erfolg eines Unternehmens ist, dürfte mittlerweile Common Sense sein. Konsumenten haben höhere Erwartungen als je zuvor. Sollten diese enttäuscht werden, kaufen sie nicht nur woanders – sie stellen auch sicher, dass das gesamte Internet über ihre Enttäuschung Bescheid weiß.

Aber wie lässt sich die Bedeutung eines guten Kundenservice (oder besser gesagt, einer rundum überzeugenden Customer Experience) in Zahlen ausdrücken? Wie viele Kunden verlieren Unternehmen tatsächlich, wenn sie keinen zufriedenstellenden Service anbieten?

- Das Forbes Magazin nimmt an, dass 68% aller Konsumenten eine Geschäftsbeziehung beenden, sofern sie nicht zufrieden sind

- Die Peppers & Rogers Group meint, dass 70% zur Konkurrenz gehen, sobald Sie eine schlechte Erfahrung machen

- American Express geht sogar davon aus, dass 78% aller Kunden die Geschäfte abbrechen, wenn sie enttäuscht werden.

 Wer sich auf die Suche macht, findet im Netz eine Vielzahl an Studien mit ähnlichen Ergebnissen. Natürlich variieren die Methoden zwischen stark kontrollierten akademischen Studien und dubiosen Telefonumfragen (bei denen Konsumenten gefragt werden, was sie “wahrscheinlich” tun würden, anstatt ihr tatsächliches Verhalten zu analysieren). Außerdem fassen die meisten dieser Studien ihre Ergebnisse in einer einzigen Zahl zusammen – auch wenn es vermutlich einen erheblichen Unterschied macht, um welche Art Produkt und Service bzw. welches Unternehmen es sich genau handelt. So lassen sich Banken schlecht mit dem Einzelhandel oder IT-Dienstleistern vergleichen…

Doch trotz aller Einschränkungen zeigen diese Zahlen sehr deutlich, dass ein erstaunlich hoher Prozentsatz der Konsumenten nicht länger gewillt ist, schlechten Service zu akzeptieren. Zwischen zwei Drittel und drei Viertel aller Kunden wenden sich nach einer schlechten Erfahrung ab und kaufen an anderer Stelle. 

Dies markiert eine bedeutende Veränderung im Bewusstsein der Konsumenten. Sie sind nicht mehr nur auf ein bestimmtes Produkt oder einen besonders günstigen Preis fixiert, auch die Qualität des Service spielt eine große Rolle. Viele Kunden würden lieber etwas mehr bezahlen, wenn sie dafür zuvorkommender behandelt werden – Service ist zu einem wesentlichen Kaufkriterium geworden.

Ein ähnlicher Bewusstseinswandel vollzieht sich im strategischen Management. Anstatt sich vor allem auf Gewinnmaximierung und Kostenreduktion zu fokussieren, räumen viele Geschäftsführer mittlerweile der Verbesserung der Customer Experience oberste Priorität ein. Der Grund dafür ist klar:

Konsumenten erwarten heute hervorragenden Service. Auch wenn Ihre Produkte großartig sind, müssen Sie sich daher um eine überzeugende Customer Experience bemühen. Ansonsten werden die meisten Ihrer Kunden ganz einfach woanders einkaufen.

Autor: Thomas Berlemann, CEO DACH Webhelp


Liegt die Zukunft der Customer Experience in der Hand neuer Technologien?

Wie sehr sich die Einführung neuer Technologien auf den Kundenservice und den Geschäftserfolg eines Unternehmens auswirken kann, war kürzlich in einer Pressemitteilung des amerikanischen Warenhausbetreibers Macy’s zu lesen: Die RFID-gestützte Kontrolle der Lagerbestände brachte dem Konzern nicht nur zufriedenere Kunden, sondern auch eine Kostenersparnis von insgesamt einer Milliarde US-Dollar ein!

Omnichannel: Konsequenzen und Trends

Anlass für die technologiebasierte Verwaltung von Macy’s Zulieferkette war die konsequente Ausrichtung auf das Omnichannel-Modell, das eine deutlich effizientere Logistik notwendig macht. Die bestellten Produkte müssen auf allen Kanälen jederzeit kurzfristig zur Verfügung stehen. Diesen Anspruch mithilfe enormer Lagerbestände zu lösen, wirft nur massive Kosten auf. Die RFID-Technologie liefert dagegen ein Höchstmaß an Genauigkeit und Planungssicherheit – was Macy’s eine erhebliche Reduzierung seiner Lagerbestände ermöglichte.

Das Omnichannel-Prinzip zwingt Unternehmen jedoch nicht nur zu mehr Effizienz ihres Supply Chain Management, sondern auch zu neuen Marketing- und Vertriebskonzepten.

So sehen die Experten von Econsultancy für das Jahr 2016 insbesondere drei Trends in diesem Bereich und leiten entsprechende Empfehlungen ab:

1. Neue Wege: Erweitern Sie Ihre bestehenden Verkaufskanäle um neue, gehen Sie dabei am besten schrittweise vor. Wer bisher nur online präsent war, für den stellen zum Beispiel Pop-Up Stores eine gute Möglichkeit dar, neue Kunden anzusprechen.

2. Neue Technologien: Mobile Commerce hat sich mittlerweile längst etabliert, Social Commerce gewinnt an Bedeutung, Virtual Reality bietet ein erhebliches Marketingpotenzial – binden Sie neue, innovative Technologien in Ihr Business ein!

3. Individuelle Ansprache: Behandeln Sie Kunden als individuelle Persönlichkeiten und nicht als gesichtslose Nummer. Nehmen Sie sich ein Beispiel an Amazons “persönlichen” Empfehlungen – wer hätte dort nicht schon ein Produkt gekauft, das ihm aufgrund verschiedenster Algorithmen als interessant vorgeschlagen wurde?

Im Allgemeinen gehe ich mit den genannten Empfehlungen absolut konform. Ich bin ebenfalls der Meinung, dass neue Technologien die Kundenansprache schon sehr bald deutlich verändern werden – aber ich teile nicht jeden Ratschlag der “Econsultancy”-Redaktion: So können neue Technologien die Customer Experience erst dann verändern, wenn die Kunden auch wirklich bereit dafür sind. Virtual Reality birgt eine Menge Potenzial zur Steigerung der Customer Experience – so könnten Autohändler potenzielle Käufer auf eine virtuelle Reise in ihrem Wunschwagen mitnehmen, Modemarken ihren Kunden die Möglichkeiten geben, sich selbst mit dem neuen Outfit im Szeneclub zu sehen. Kurz: es gibt viele Ideen und Gelegenheiten für den Einsatz neuer Tools. Aber bisher ging die Begeisterung für neue Technologien immer zuerst von den Kunden aus, erst dann reagierte der Handel. Multichannel- und später Omnichannel-Konzepte wurden realisiert, weil die Kunden danach verlangten. In Bezug auf Virtual Reality und einige andere innovative Technologien verhält es sich jedoch anders: Nur die wenigsten Haushalte werden innerhalb der nächsten Jahre Zugriff auf neue Technologien wie Virtual Reality haben. In diesem Fall ist es also noch völlig unklar, welche sich davon durchsetzen werden und welche nicht.

Unternehmen sollten also sehr genau prüfen, wie sie welche Trends in ihre Marketing- und Vertriebsinfrastruktur einbinden können, damit sie für ihre Kunden einen tatsächlichen Mehrwert darstellen.

 

Autor: Thomas Berlemann; CEO DACH Webhelp


Digitale Transformation und die Zukunft des Customer Experience Management

Webhelp lädt 50 Startups zum Viva Technology Summit 2016 ein

Vom 30. Juni bis 2. Juli wird dieses Jahr zum ersten Mal der Viva Technology Summit in Paris stattfinden. Der Kongress bringt innovative Startups mit etablierten Konzernen und Investoren zusammen, um gemeinsam das Thema Digitale Transformation zu beschleunigen. Mehr als 5.000 Startups nehmen an den verschiedenen Workshops und Präsentationen teil, insgesamt werden über 30.000 Besucher erwartet.

Neben Unternehmen wie Orange, BNP Paribas und Accor Hotels wird auch Webhelp eines der 20 „Labs“ leiten und dort gemeinsam mit 50 ausgewählten Startups die Zukunft des Customer Experience Managements diskutieren. Hierbei geht es um Themen wie:

  • Social Selling – wie lässt sich Social Media als Verkaufstool nutzen?
  • Künstliche Intelligenz - Was bedeutet die Weiterentwicklung für die Zukunft des Kundenservice?
  • Big Data + Customer Experience = Big Customer Experience?
  • Augmented Reality und Virtual Reality – wie kann man diese innovativen Themen im Bereich Customer Experience gewinnbringend einsetzen?

Interessierte Startups konnten sich bis Ende Mai für die Teilnahme am „Customer Experience Lab“ bewerben. Die 50 Gewinner dürfen sich jedoch nicht nur auf den gemeinsamen Workshop im Rahmen des Viva Technology Summit freuen – sondern erhalten auch die Chance, ihre Lösungen zusammen mit dem Webhelp Team für Forschung & Entwicklung zu testen und weiterzuentwickeln. Weitere Gelegenheiten zur Beratung und Diskussion bieten sich auf einer exklusiven Veranstaltung mit den Webhelp Gründern Olivier Duha und Frederic Jousset sowie Finanzinvestoren von KKR. Darüber hinaus können die Startups von gemeinsam mit Webhelp ausgearbeiteten Angeboten an die bestehende Kundenbasis des CRM Outsourcers profitieren.

Für Webhelp gehört die Unterstützung vielversprechender Startups mit zur Unternehmensstrategie – unser Fokus liegt auf der Entwicklung, Vermittlung und Realisierung von innovativen Technologien und Lösungen. Wir beschäftigen ein eigenes Forschungsteam, um neueste Trends und Technologien fortwährend auf ihren Mehrwert für die Gestaltung einer optimalen Customer Experience zu prüfen.

Darüber hinaus liegt unsere eigene Startup-Vergangenheit noch gar nicht allzu lange zurück – und dass wir uns in 15 Jahren zu einem der größten und erfolgreichsten Unternehmen der Branche entwickeln konnten, verdanken wir nicht zuletzt digitalen Innovationen...

 

Viva Technology Summit:

Veranstalter: Publicis Groupe und Les Echos

Ort: Viva Technology Paris, Paris Expo Porte de Versailles, 1 Place de la Porte de Versailles, 75015 Paris

Datum: 30. Juni bis 2. Juli 2016

Infos und Tickets: http://www.vivatechnologyparis.com/