Re-Commerce auf dem Vormarsch: Warum Secondhandläden boomen.

Warum ist Re-Commerce auf dem Vormarsch? Und warum sind Marktplätze wie VINTED, thredUP und Poshmark in diesem Geschäftsmodell so erfolgreich? Ist Re-Commerce nun modern, rentabel oder nachhaltig? Oder erklärt vielleicht eine Mischung dieser drei Faktoren den derzeitigen Aufschwung?

Die Personalisierung und die Customer Journeys von morgen werden voraussichtlich noch intelligenter, umfassender und vertrauenswürdiger sein, als sie es heute sind. Die Frage ist aber: Sind Marken und Verbraucher dafür bereit? Hier eine Einschätzung von Olivier Carrot, Webhelp Global Business Unit Director – Retail & E-Commerce.

Welche Faktoren haben zu diesem Anstieg beigetragen?

  • Zunehmende Nutzung von Mobilgeräten. Der weltweite Zugang zu Mobilgeräten hat das Wachstum des E-Commerce vorangetrieben, für eine erhöhte Reichweite gesorgt und folglich den Absatz gesteigert. Laut Aaron Orendorff – Forbes Top 10 B2B Content Marketer – hat E-Commerce Unternehmen dabei geholfen, Grenzen zu überschreiten und Millionen neuer potenzieller Kunden zu erreichen. Einem Bericht von Shopify zufolge wird im Einzelhandel bis 2023 ein Anstieg des globalen Gesamtumsatzes um 276,9 % – mit APAC an der Spitze –  erwartet.

    Der Zugang zu Mobilgeräten und dem Internet hat die Nachfrage nach Re-Commerce als Dienstleistung gesteigert. Dies hat dafür gesorgt, dass viele Startups auf den Zug aufgesprungen sind, um nicht nur die steigende Nachfrage abzudecken, sondern sich auch die Effizienz und Skalierbarkeit der Marktplätze zunutze zu machen.

    Durch die Entwicklung einer App, die Secondhand-Produkte und Kunden miteinander verbindet, hat sich VINTED von einem Unternehmen im Besitz der beiden Mitgründer Milda und Justas zu einer Organisation weiterentwickelt, die über 450 Mitarbeiter beschäftigt und eine Community von 25 Millionen Menschen vereint.

  • Personalisierte Customer Experiences – Bei Plattformen wie VINTED sind personalisierte Services, die genau auf die Kundenwünsche abgestimmt sind, sehr gefragt. Die Kunden wollen sich wertgeschätzt fühlen und dafür gibt es keine bessere Möglichkeit als eine personalisierte Experience. Auch wenn viele Verbraucher auf der Suche nach reduzierten bzw. günstigen Produkten sind, gehen sie keine Kompromisse bei der Experience ein. Marken konkurrieren also nicht nur hinsichtlich der Preise, sondern auch um die unvergesslichsten Customer Experiences.
  • Aus Alt mach Neu – thredUP, ein 2009 ursprünglich als Tauschbörse für Herrenhemden gegründetes Unternehmen, ist heute ein großer Verbraucher-Marktplatz mit über 35.000 Marken. CEO und Mitgründer James Reinhardt prognostiziert einen Umsatz von bis zu 51 Milliarden US-Dollar für den Secondhand-Bekleidungsmarkt bis 2023.

    Tatsächlich kaufen die Menschen heute doppelt so viel Kleidung ein, tragen sie aber nur halb so lang. Wenn man also ein Markenprodukt zur Hälfte des ursprünglichen Kaufpreises kaufen kann, warum sollte man das nicht tun? Es zeichnet sich ein globaler Trend hin zur Wiederverwendung ab, der den Verbrauch verändert. Um mit dieser sich verändernden Landschaft im Einzelhandel Schritt zu halten, wird die Einbindung einer Wiederverkaufsoption in traditionellen Verkaufsstellen als Möglichkeit angesehen, den Gesamtumsatz zu steigern. Kunden werden dazu angeregt, 21 % mehr auszugeben und Webseiten 70 % häufiger zu besuchen. James führt den massiven Anstieg der Secondhand-Seitenbesucher auf die Tatsache zurück, dass Secondhand-Kollektionen alle zwei Wochen aufgefüllt werden. Klassische Online-Stores erhalten die Ware nur vier bis sechsmal im Jahr.

  • Kostengünstig – Preiswerte Einkäufe sind ein wichtiger Treiber für den Re-Commerce Boom. Kunden erkennen zunehmend den Mehrwert beim Kauf von gebrauchten Markenprodukten zu einem wesentlich niedrigeren Preis. „Re-Commerce hat einen enormen Aufschwung erlebt“, so Steven Bethell, Gründer von Bank & Vogue, einem Unternehmen, das auf die Logistik des Verkaufs gebrauchter Waren spezialisiert ist und eine Schwestergesellschaft namens Beyond Retro betreibt. Viele Verbraucher spielen bereits vor dem Kauf mit dem Gedanken den Artikel später weiterzuverkaufen. Der Einzelhandel erlebt eine kontinuierliche Veränderung, denn die Mehrheit der Verbraucher kauft intelligenter ein.
  • Nachhaltigkeit – Die neuen zahlungsstarken Generationen wie die Gen Z zeichnen sich durch ihr Umwelt- und soziales Bewusstsein aus. Sie erwarten von Marken, dass diese ethische Aspekte und Nachhaltigkeit in ihren Produktionsprozessen berücksichtigen. Modemarken, die dieses Publikum zu ihrem Kundenstamm zählen, müssen ihre Geschäftsmodelle überarbeiten, um für dieses Segment nicht nur attraktiv zu sein, sondern es vor allem auch zu binden.
  • VINTED ist eine dieser Marken – Indem das Unternehmen in den Markenethos investiert, der eine Plattform für den An- und Verkauf von Secondhand-Kleidung bietet, reduzieren diese Kleidungsstücke die CO2-Belastung, die üblicherweise bei der Produktion neuer Kleidung entsteht (denken Sie dabei an Wasser, Chemikalien, Düngemittel und Pestizide). Hinzu kommt, dass so die Lebensdauer von Kleidung verlängert wird, die sonst innerhalb von ein bis zwei Jahren auf Mülldeponien landen würde. Einer Schätzung zufolge würden 600 Kilo gebrauchter Kleidung zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen um 2.250 Kilo führen, 3,6 Milliarden Liter Wasser einsparen und das Pflanzen von 144 Bäumen ermöglichen. (smartgreenpost.com).

Bei Webhelp steht der Mensch im Mittelpunkt. Unser wichtigstes Ziel ist es, sicherzustellen, dass Ihre Kunden an jedem Berührungspunkt erstklassigen Service erleben. Die Schaffung und der Erhalt einer nachhaltigen Umwelt gehen mit dem einher, wofür unser Unternehmen steht.

Mit unserem Bestreben, jederzeit nahtlose Interaktionen zu ermöglichen, gehen wir die Extrameile, um sicherzustellen, dass die Bedürfnisse der Kunden erfüllt werden. Wir konzentrieren uns darauf, den Kaufvorgang auf Marktplätzen so einfach und zufriedenstellend wie nur möglich zu gestalten.

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