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Was von Corona bleibt: Beste Wachstum-Chancen für Ihr Online-Geschäft

Laut Händlerbund-Trendstudie* glaubten noch im März von allen befragten Online Händlern nur 12 % an eine baldige Verbesserung der Lage. Glücklicherweise sollten sie Recht behalten. Denn bis heute haben sich gerade aufgrund von Covid-19, die Umsätze im Online-Geschäft signifikant gesteigert. Hier verzeichnete die laufende Verbraucherstudie** des bevh im 2. Quartal 2020 ein bundesweit branchenübergreifendes Wachstum um 16,5 % auf über 20 Milliarden Euro. Dies bietet für Sie als Anbieter genügend Potenzial, um neue Käuferschaften zu gewinnen und in bestehende Kundenbeziehungen zu intensivieren.

Wir können Ihnen dabei helfen, dieses Potenzial auszuschöpfen: mit umfassender E-Commerce Expertise, speziell auf Ihre Produkte geschulten Mitarbeitern und optimiertem Kundenservice.

Sales Campaign DACH Summer Fall 2020

Ob Bekleidung, Bürobedarf, Haushaltsgeräte, Drogerie-Artikel oder Spielwaren: Mit oft zweistelligen Wachstumsraten pro Branche im direkten Vorjahresvergleich, wachsen auch die Anforderungen der Verbraucher an Online-Anbieter. Dieser Verschiebung von stationär zu online sollte nicht habituell begegnet werden, da sich das Einkaufsverhalten und zeitgleich die Erwartungshaltung der Kunden geändert hat. Mit Größe der Kundschaft geht zudem einher, dass das Risiko schlechter Erfahrungen steigt und rasant verbreitet werden kann. Das beweisen nicht zuletzt die zahlreichen Negativ-Berichterstattungen von namhaften Reiseveranstaltern in der Presse, wenn ein Anliegen innerhalb von 24 Stunden nicht gelöst oder gar beantwortet werden konnte. Während wiederum die Größe der Kundschaft nicht immer einher geht mit einem stabilen „average shopping basket“.

Die Ausrichtung des Kunden-Service trägt inzwischen so entscheidend zum Produkterlebnis bei, wie das Produkt selbst.

Eine entsprechende Investition schafft deshalb nachhaltig positive Kundenbeziehungen, erhöht damit Ihre Kundenbindung und sorgt im Ergebnis für konstant hohe Umsätze und eine starke Wettbewerbsposition durch verringerten Substitutionsdruck.  Welche Herausforderungen hier zu meistern sind, in welche Richtung der Trend geht, wie Sie sich am geschicktesten Positionieren und wie wir Ihnen bei all dem helfen können, erfahren Sie hier:

Verändertes Konsumverhalten

Denken wir kurz an die Veränderungen der letzten Monate: Verunsicherung, Maskenpflicht, Lockdown, beschränkte Öffnungszeiten und Teilschließungen von Geschäften und Einkaufszentren. Entsprechend schnell verlief der Wandel vom stationären Kauf zur Online-Bestellung. Mit steigendem Auftragsvolumen erhöht sich auch die Zahl der Kundeninteraktionen. Produkt,- und Service-Anfragen, Bestellinformationen und Zahlungsabwicklung, Retouren, und Beschwerden steigen signifikant an und müssen in kurzer Zeit angenommen, verteilt, bearbeitet und zufriedenstellend gelöst werden. Verlagert wurden auch die bisherigen Erwartungshaltungen der Kunden an den stationären Handel, die nun ebenso für den Online-Handel gelten: individuelle Beratung, persönlicher Kontakt, hohe Fach- und Beratungskompetenz der Verkaufs- und Service-Mitarbeiter, schnelle Reaktions- und kurze Wartezeiten. Das bedeutet im Umkehrschluss: Wer hier punktet, steht nun gleichberechtigt und dauerhaft auf derselben individuellen Favoriten-Liste eines Kunden, wie der ehemals bevorzugte stationäre Laden.

Transformation und Emotionen

Kunden wollen ein möglichst positives, umfassendes Kunden-Erlebnis. Dies beginnt mit dem Besuch Ihrer Seite und endet im Idealfall mit dem Drücken des Bezahlen Buttons. Je mehr Übersicht, nützliche Informationen und schnelle Interaktionsmöglichkeiten Sie für den digitalen Aufenthalt (Customer Journey) bereitstellen, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, das gewünschte Kunden-Erlebnis zu bieten. Die neuere Marketing Forschung hat hierfür 4 Momente und Kunden-Bedürfnisse definiert, die dabei helfen können, die Customer Journey optimal auszurichten:

  • Wo finde ich spezifische Informationen? (I want to know)
  • Ist das Produkt verfügbar? Wo befindet sich der nächstgelegene Store? (I want to go)
  • Wie kann ich das Produkt zusammenbauen/ installieren/ kombinieren? (I want to do)
  • Wo erhalte ich eine finale Beratung/ Wo werde ich über die Lieferung informiert? (I want to buy)

Dabei sorgt jedes positive Erlebnis durch Interaktion für entsprechende Emotionen entlang der Customer Journey. Nehmen wir an, jemand möchte in Ihrem Online Shop einen Fernseher kaufen. Er findet sofort das gewünschte Modell mit der bevorzugten Bildschirmdiagonale, liest die positiven Kundenrezensionen und kontaktiert im Chatfenster einen Kundenberater. Er erfährt im Chat, dass das Produkt nicht mehr vorrätig ist, bekommt aber sofort die Info, in welchem zugehörigen Partner Store in seiner Stadt das Gerät noch verfügbar wäre, sowie das Angebot, es dort zur Abholung zu reservieren. Parallel empfiehlt der Berater noch die passende Wandhalterung und schickt per E-Mail eine Zusammenfassung mit der Anschrift des Stores, dem Namen des Ansprechpartners, den Geräteinformationen, einem 10 % Preisnachlass, sowie einem Gutschein für eine kostenlose Lieferung, der im Partner Store ausgelöst werden kann. Wie viele positive Emotionen wurden hier dank Transformation entlang der Customer Journey des Kunden erzeugt?

Automatisierung

E-Commerce ist vernetzt, technisch komplex, agil und vor allem wettbewerbs- und preisgetrieben. Anbieter, die in diesen Disziplinen erfolgreich sind, können enorme Wachstumsraten erzielen. So konnte der größte Online Händler in Q2/2020 ein Umsatzwachstum von 40 % im Vorjahresvergleich erreichen, was einem Plus von mehr als 25 Mrd. Dollar entspricht***. Derartige Erfolge sind nur dank einer optimalen Auslastung von Ressourcen und Bündelung von Kapazitäten mittels Technik möglich. Wo Prozess- und Konversationsautomatisierung vor, während und nach dem Kauf greifen, sparen Anbieter dem Kunden Zeit, ermöglichen schnellen Service, minimieren Aufwand und können der Fokussierung auf aufwendigere oder beratungsintensivere Vorgänge verwenden. Dies schafft ein Win-Win: Konstant hohe Service Qualität und Zufriedenheit für Ihre Kunden, bei gleichzeitiger Kosteneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit für Sie als Anbieter.

Beste Wachstumschancen für Ihr Online Geschäft mit Webhelp

Webhelp steht seit über 20 Jahren für effizienten, proaktiven und lösungsorientierten Kundenservice. Als Marktführer mit einer eigenen E-Commerce Business Unit sorgen wir täglich mit 60.000 Mitarbeitern in 35 Ländern für herausragende Kunden-Erlebnisse.

Vom aufstrebenden Start-Up, bis zum führenden Global Player entwickeln wir für Sie individuelle, maßgeschneiderte und skalierbare Lösungen, mit dem Ziel einer konstant hohen Zufriedenheit Ihrer Kunden. Dabei umfasst unsere Expertise folgende Services:

·         Pre/Aftersales Customer Service ·         Social Media Customer Service
·         Technischer Customer Service ·         Content Moderation und Review

Hier schaffen wir mit einem Gespür für Trends und Veränderungen, etablierten Best Practises, und neuester Technik, einzigartige digitale Customer Journeys über alle Kanäle hinweg. Dabei verbinden wir Digital Assistance Tools mit persönlicher Interaktion, für durchgängig angenehme Einkaufserlebnisse mit Mehrwert. Mehrwert, der für schnellere Abläufe sorgt, Komplexität reduziert, höhere Kundenzufriedenheit und Loyalität sicherstellt, und damit langfristig Ihre Wettbewerbsposition stärkt. Dank etablierter Home-Office-Lösungen – die bereits vor Covid-19 ein fester Bestandteil unseres Geschäftsmodells waren – sind flexible Anpassungen jederzeit möglich: Lokal, überregional, oder international.

Sie stehen vor der Herausforderung, Stabilität und kontinuierliches Wachstum in Ihrem Business sicherzustellen?

Sie wollen ressourcenoptimiert und kosteneffizient Ihre Service-Qualität erhöhen, und suchen einen erfahrenen, internationalen Partner, der dies leisten kann?

E-Commerce Experte und Sales Manager DACH Robin Groener berät Sie gerne zu Ihren individuellen Lösungsmöglichkeiten.

Robin Groener Sales DACH Robin Groener

Sales Manager DACH | Webhelp

M: +49 151 151 044 07

robin.groener@webhelp.com


Meet our Advisors – Romina aus Madagaskar (1. Teil)

Zu meinen eindrucksvollsten Erfahrungen der letzten Zeit gehört das Gespräch mit einer Kundin, einer Mutter von zwei Kindern, die für ihre Familie eine Reise nach Tahiti organisierte.

Nachdem sie fünf Jahre lang gespart hatte, war sie bereit, die Urlaubsträume ihrer Familie wahr werden zu lassen. Während der Online-Reservierung gab sie jedoch unglücklicherweise das falsche Datum des Abfluges ein. Als sie ihren Fehler bemerkte, brach ihre Welt zusammen und sie rief uns aufgelöst an. "Kennen Sie das Gefühl, wenn man für etwas Opfer gebracht hat und nicht in der Lage ist, dieses Ziel zu erreichen", erklärte sie mir.

Aufgrund der Art der Tickets die sie gekauft hatte, musste ich unseren Kunden auf Anraten meines Teamleiters direkt anrufen. Ich versetzte mich in die Lage der Mutter. Ich erkannte die schwere Verantwortung, die sie auf ihren Schultern trug und wusste, dass ich ihr auf jede erdenkliche Weise helfen musste.

Es gelang mir den Fehler gemeinsam mit unserem Kunden zu klären, so dass sich letztlich doch noch alles zum Guten gewendet hat. Diese Situation hat mir schließlich zu verstehen gegeben, dass auch ich die Fähigkeit besitze, #ThinkHuman lebendig werden zu lassen.

 

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The future of travel in the post COVID world

The arrival of COVID-19 may have changed the travel industry forever. We’ve asked sector expert, and Webhelp Global Director, Nora Boros, to reflect on how far we have come and, most importantly, what the future holds for this most human of industries?

What was the travel industry landscape prior to COVID-19, were there any ongoing issues, or significant changes on the horizon?

Although it feels like an age away right now, looking back to 2019 the outlook for the travel industry was fairly optimistic and, on the whole, the industry was in a place of maturity in customer experience - especially when compared with other sectors which might be perceived as being weaker in this area such as financial services.

In fact, the industry had developed some depth in the ability to emotionally and personally connect with its audience, in order to deliver unique leisure experiences.  Brands were using new consumer behaviours to create buy in, especially in creating enriched customer journeys, something that I explored in a previous blog.

As travel is such a broad and diverse industry, some disruption was evident and there were emerging players and newcomers to the market, joining travel from competing sectors.

There was the growth of personalised, sustainable and eco-tourism, and its impact on the traditional value, luxury and price based travel campaigns - plus the continued arrival of start-ups, bringing new technology, fresh services and additional booking avenues to the industry.

Unfortunately, some areas of the travel industry were already financially fragile. For example, where low operating margins coincide with high cost in distribution or intermediation. This is especially apparent in models where there are go-betweens such as resellers, who are bridging the gap for providers and the consumers themselves, and draining income flows.

Alongside this, there was the growing financial challenge faced by the traditional retail brick and mortar travel providers from new players in digital technology.

And, there was huge impact from the way that technology can very quickly, change a regional provider to a global one – going digital provides the ability to easily disseminate an offer across multiple geographies and languages.

Interestingly, at Webhelp we are in the perfect position to provide support in this area, creating a unified customer experience across multiple markets.

What was the initial response to COVID-19 from the industry, and what challenges did Webhelp face as a company?

In the past decade, the travel industry has weathered many storms, including the ash cloud crisis in 2010 and the impact of the tragic events of 9/11. So when COVID hit, there was the awareness that it was going to hurt – but it was approached with a certain amount of resilience.

We saw a significant drop in sales volumes across our existing client operations, which we approached with a high degree of flexibility. As a people first company, we value our people and moved to protect them with swift workforce management measures like redeployment and adapted hours while working to reduce negative financial impact on our clients.

The travel industry has a substantial learning curve when producing the best customer advisors, particularly in the airline, tour-operating and hospitality segment. There must be a deep understanding of the sector, tools and processes – which can only be provided by time-served and highly trained advisors.

We focussed on retaining this wealth of experience; we knew that once the immediate challenge passed, our clients would need a highly skilled service.

And, it’s important to note, that as sales volumes fell, customer service needs in areas like refunds, information and rescheduling rose dramatically.  We protected the industry and our clients by cross-skilling advisors, redeploying them and introducing homeworking, where possible, to protect our people and ensure continuation of service.

We have also deployed automation where possible to accelerate digital transformation at a lower cost.

We entered a crisis discussion with one of our clients, who were understandably deeply concerned for their business and were considering calling off their contract. In response we provided a clear and robust financial roadmap through the crisis, working with local legislation to retain our people, safeguard their salaries and reduce the financial drain on our client and the ability to re-invest the savings to the post-crisis situation.

And now, as the industry is gradually returning to business under the next normal, our client is in an ideal position to come back strongly – and appreciates the flexibility, cost reduction and value Webhelp brought to the long term relationship.

Can we touch on the impact of COVID from an air travel perspective?

Yes, obviously the global travel industry has a symbiotic relationship with the airline industry, because travel by its very nature is closely linked to transportation.

The past three months have created a highly unusual situation, with limited (or no) cross border transportation and grounding several airlines.  This is without a doubt one of the single largest crisis’ to hit ANY industry, and we will see ripples and consequences for the next decade, if not longer.

There will be lasting consumer trends resulting from this, including a renewed interest in sustainable tourism and more purposeful, meaningful travel.

The recovery period for airlines may create a decrease in availability resulting in a potential price increase, both for the leisure market and particularly for business travellers. I think that for the corporate market, recovery will be much longer, and many companies will need to adapt their propositions to suit this new reality.

As a consequence we should see short term growth in domestic markets, as people have less in their pockets and less opportunity for international travel. There will be a return to travel as a simpler and more meaningful activity, with family relationships and new experiences assuming greater importance as some global destinations are limited.

The way ahead for the industry and your thoughts on the future of Travel under COVID-19?

Transformation and restructuring will be visible across the whole industry, which is already evident in the actions of Ryanair and British Airways and hotel chains like Marriott and Hilton. Travel companies will need focused customer experience during this difficult time and Webhelp can really support operational and digital transformation in this area.

Change is certainly ahead for the hospitality industry, and some independent hotels could struggle to comply with the new social distancing regulations, reduced guests and increased costs required to stay open while maintaining the bottom line.

Travel brands, like Airbnb, Booking.com and Expedia, with more diversified portfolios or private rentals where new regulations and safety measures can be introduced quickly, may be in a position to benefit.

As we live more flexible work lives, leisure travel will become blended with business needs, creating the new travel concept of ‘Bleisure’, something that we will be exploring in future blogs.

The real trends will become more apparent in the first quarter of next year, as the financial and social effects of COVID become clearer.

And finally, I think that the human experience of travel, the need for personal contact and connection will be increasingly valued and promoted.

Travel is the most universal way to unlock boundaries and understand how diverse and beautiful the world is, and I am confident that the industry will recover and remerge. It may be changed but will remain just as meaningful.

In future blogs we will explore the travel horizon in further detail, re-imagining the customer experience and looking at how this can unlock meaningful opportunities for the travel industry. Feel free to contact Nora Boros via LinkedIn and to explore more of our services.