Axel Mouquet zum Präsidenten und CEO von Webhelp Payment Services ernannt

Paris, 10 Februar 2020

Axel Mouquet, Deputy General Manager und Chief Commercial Officer von Webhelp Payment Services, einer Tochtergesellschaft der Webhelp-Gruppe, zuständig für das Zahlungs- und Kreditmanagement, wurde zum Präsidenten und CEO befördert.

Er tritt die Nachfolge von Dominique Chatelin an, der in den vergangenen 13 Jahren die Leitung von Webhelp Payment Services innehatte und nun Präsident des Aufsichtsrates dieser Organisation ist.

Axel Mouquet, Absolvent der ESSEC Business School, kam 2008 als Key Account Manager zu Webhelp, bevor er 2012 die Leitung des Standorts Compiègne übernahm. Anschließend trat er in die Tochtergesellschaft Webhelp Payment Services ein, zunächst als Director of Business Development Ende 2014, dann als Chief Commercial Officer im Januar 2018.

In den letzten 12 Jahren hat Axel Mouquet verschiedene Schlüsselrollen innerhalb der Gruppe bei der Entwicklung von Webhelp übernommen und war maßgeblich daran beteiligt, Webhelp Payment Services als Marktführer für Zahlungsdienste auf dem B2B-Markt in Europa zu etablieren.

Über Webhelp:

Making business more human – das ist unser Auftrag.

Durch dieses Engagement garantieren wir mehr Kundenzufriedenheit. Wir entwickeln Geschäftslösungen, die einen Mehrwert für die erfolgreichsten Unternehmen der Welt bieten. Mit einer Vielzahl an Dienstleistungen sind wir der starke Partner an der Seite unserer Kunden. Von Customer-Experience-Lösungen über Social-Media-Betreuung bis hin zu Zahlungsdiensten. Hunderte von Marken weltweit vertrauen uns. Aufgrund unserer Mitarbeiter, unserer Unternehmenskultur, unserer Innovationskraft und unserer Technologien. Mit Webhelp profitieren Sie vom Engagement und der Erfahrung von 55.000 Game-Changern. An mehr als 140 Standorten in 35 Ländern. Mit einem Umsatz von 1,4 Milliarden Euro im Jahr 2018 ist Webhelp der europäische Marktführer in seiner Branche und strebt eine globale Führungsposition an. Webhelp gehört mehrheitlich seit November 2019 sowohl seinem Management als auch GBL, einer weltweit führenden Investment Holding.

Über Webhelp Payment Services:

Als Tochtergesellschaft von Webhelp vereinfacht und sichert Webhelp Payment Services, der europäische Marktführer im B2B-Zahlungsverkehr, die finanziellen Abläufe seiner Kunden zu ihren Partnern und Auftraggebern. Dank einer einzigartigen B2B Payment Services Plattform bietet Webhelp Payment Services maßgeschneiderte Lösungen, um das Wachstum von Unternehmen und ihrer internationalen Entwicklung in der digitalen und Multi-Channel-Welt zu beschleunigen. Webhelp Payment Services ist Partner der weltweit größten Unternehmen in ihren jeweiligen Marktsegmenten. Webhelp Payment Services ist eine von der ACPR akkreditierte Zahlungsinstitution und Mitglied der FranceFintech.


Die drei wichtigsten Fragen rund um das Geschäftsmodell Online-Marktplatz

Zwei wesentliche Punkte, die Sie betreffend Ihren Online-Marktplatz betrachten sollten, sind selbstverständlich das Geschäftsmodell und die Profitabilität. Wie kann ich mein Online-Marktplatz-Projekt zu einem langfristig gewinnbringenden Geschäft entwickeln? Um dies herauszufinden, gibt es drei zentrale Fragen, die Sie sich stellen sollten

Welche quotenmäßigen Richtwerte sollte ich für mein Geschäftsmodell anstreben?

Seinem Konzept nach und im Interesse der Rentabilität sollte ein Online-Marktplatz nicht von einem großen Personalbestand verwaltet werden. Bei Märkten mit einem Provisionsniveau von ungefähr 15 % sollte im Sinne eines empirischen Werts von einem Verhältnis von 1 Person je 5 Millionen Euro Geschäftsvolumen ausgegangen werden. Was das Erreichen der Gewinnzone angeht, sollte die Schwelle etwa bei folgendem Wert liegen: 1 Person je 1 Million Euro.
Eine weitere wichtige Quote: das Werbebudget. Einige Marktteilnehmer wie etwa neu gegründete Unternehmen haben gleich zweierlei Aufgaben zu bewältigen: das Auffinden von Verkäufern und das Auffinden von Kunden. Anderen für Geschäfts-kunden tätigen Anbietern – wie etwa professionell tätigen Medien (neue Websites, Magazine usw.) – stellt sich sicherlich dasselbe Problem, sie sind jedoch insofern im Vorteil, dass sie bereits über einen Kunden- bzw. Nutzerkreis verfügen und für ihre Akquisition bestimmte Hilfsmittel einsetzen können (berufsbezogene soziale Netzwerke, Google Ads usw.). In beiden Fällen ist es ratsam, ein angemessenes Budget für die Kundenakquisition einzusetzen.
Häufig wird für neu gegründete Unternehmen eine Quote von 15 % des Geschäftsvolumens als Budget für Werbeausgaben genannt, alles hängt aber von der Art des Geschäfts ab. Am Ende der Einstiegsphase kann diese Quote bei nur noch 4 % oder 5 % liegen. Die Werbemaßnahmen müssen mit dem tatsächlichen Produktangebot und Ihrer Markenwerbung inhaltlich und zeitlich perfekt aufeinander abgestimmt sein.

Sollte mein Verkaufspersonal eine Gewinnbeteiligung erhalten?

Viele Unternehmen, die für Geschäftskunden tätig sind, stützen sich entsprechend herkömmlicher Praxis auf ein Netzwerk von Verkaufsvertretern, für die sie ein den Produktabsatz betreffendes Provisionskonzept entwickeln.
Auf einem Online-Marktplatz hat man es aber mit einem von verstärktem Wettbewerb geprägten Umfeld zu tun, d. h. die von den Verkäufern geforderten Preise sowie ihr persönlicher Einsatz müssen berücksichtigt werden.
Die Untersuchung der auf einem Online-Marktplatz gegebenen Geschäftsmöglichkeiten stellt eine gute Gelegenheit dar, ein neues Vergütungskonzept ins Auge zu fassen, bei dem sich kein Vertriebskanal benachteiligt fühlt. Anderenfalls werden sich einige im Verkauf tätige Personen oder Läden gar nicht erst bemühen, die auf der Plattform angebotenen Waren abzusetzen.
Ein Gewinnbeteiligungskonzept, bei dem Verkaufspersonal oder Läden in den Absatz von online angebotenen Produkten einbezogen werden, kann dazu genutzt werden, eine Win-Win-Situation herzustellen.

Wann kann ich mit dem Erreichen der Gewinnzone rechnen?

Werfen wir einen Blick in die Zukunft: Ihr Online-Marktplatz hat soeben seinen Betrieb aufgenommen, und die ersten Kunden besuchen Ihre Plattform, wo es unvermeidlich zu kleineren technischen Problemen kommt… Ihr Geschäft wirft jedoch noch keinen Gewinn ab. Sowohl gegenüber Geschäftskunden als auch gegenüber Privatkunden kann diese Phase – die sich oft anfühlt, als ob Sie sich in einem geschäftlichen Dschungel aufhalten – drei Monate bis zu zwei Jahre andauern. Eine Ihrer Aufgaben besteht darin, diese Phase mit Unterstützung von erfahrenen Partnern erheblich zu verkürzen.
Auf diese erste Zeit folgt eine Wachstumsphase mit befriedigenden Umsatzzahlen. Je nach Art Ihres Geschäfts dauert diese Phase typischerweise ein bis drei Jahre.
Selbstverständlich ist am Anfang große Einsatzbereitschaft gefragt. Gehen Sie jedoch nicht zu großes Tempo, und überspringen Sie keine notwendige Zwischenschritte!
Unser Ziel ist es, Sie mit diesen Realitäten vertraut zu machen: Wenn ein bereits etablierter Einzelhändler einen Online-Marktplatz startet, verursacht dies eine Aufspaltung des Geschäfts und unter Umständen erhebliche Störungen, die unvermeidlich sind. Eine vorausschauende Planung ist daher entscheidend, um sicherzustellen, dass diese Phase so kurz wie möglich ausfällt.
Anders ausgedrückt können komplexe Situationen mit viel Pragmatismus, ein wenig Humor und großem Einsatz viel besser gemeistert werden!

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Hier finden Sie weitere Informationen:

- in unserem Artikel „Wie wird man den Rechtsvorschriften gerecht, die für einen Marketplace gelten?“
- in unserem Artikel „Sechs wichtige Punkte, wenn Sie Ihren Online-Marktplatz für Geschäftskunden einrichten:“
- in unserem 1. Eckpunktepapier „B2B-Marktplätze im Aufwind: Die Modellierung der Auswirkungen von Strategien für B2B-Marktplätze“

- in unserem 2. Eckpunktepapier „B2B-Marktplätze im Aufwind“

Klicken Sie hier, um mehr über unsere Dienstleistungen betreffend Online-Marktplätze zu erfahren, oder wenden Sie sich an Wim Borret (Wborret@wps.webhelp.com)

Co-Autoren:

François Duranton, Geschäftsführer von Expertime Consulting

Martial Frugier, Leiter der Unternehmenseinheit Internethandel, Einzelhandel & Transport (Webhelp)


Sechs wichtige Punkte, wenn Sie Ihren Online-Marktplatz für Geschäftskunden einrichten:

Die Einrichtung eines Online-Marktplatzes darf einem durchaus als eine komplexe Aufgabe erscheinen; es ist nämlich nicht ganz einfach, alles richtig zu machen, wo doch so viele Dinge zu beachten sind. Hier nun eine Liste mit 6 zu beachtenden Punkten, bevor sie mit Ihrem Projekt eines Online-Marktplatzes beginnen!

Das Geschäftsmodell

Die Provision orientiert sich am Absatzvolumen.
Das Geschäftsmodell eines Online-Marktplatzes unterscheidet sich von dem eines Internetshops. Letzterer basiert auf einem hohen Geschäftsvolumen und der Anzahl der auf der Plattform vertretenen Händler. Ein Online-Marktplatz stellt seinen Händlern in der Regel eine monatliche Abonnementgebühr zur Deckung der Gesamtheit oder eines Teils der Fixkosten des Online-Marktplatzes und eine umsatzabhängige Provision in Rechnung.
Hier ein einfaches Beispiel: Wenn der Online-Marktplatz auf 100.000 Euro Umsatz eine Nettoprovision von 10 % berechnet und seinen Händlern außerdem eine monatliche Abonnementgebühr von 100 Euro in Rechnung stellt, erlöst der Online-Marktplatz 20.000 Euro.
Dieses Vergütungsprinzip setzt ein anbieterspezifisches Händler-Nutzerkonto für den Online-Marktplatz sowie eine gute Organisation voraus, und zwar insbesondere im Hinblick auf die Verwaltung des Online-Marktplatzes.
Achtung: Die Provisionen und Abonnementgebühren variieren viel mehr als bei Online-Marktplätzen für Privatkunden. (Die Provisionssätze bewegen sich zwischen 3 % und 50 %, und die Abonnementgebühren liegen zwischen 0 Euro und 1.000 Euro pro Monat.)

Die Kunden des Plattformbetreibers sind die Händler.

Anders als bei einem klassischen Internetshop sind die Endkunden der Plattform nicht die Kunden des Plattformbetreibers, sondern die Händler. Sie als Plattformbetreiber bieten Ihren Händlern auf vertraglicher Basis eine kommerzielle Vermittlungsleistung, und die Händler sind diejenigen, die über ihre Verkäufe die an Sie zu zahlenden Provisionen finanzieren.
Im Zentrum Ihres Interesses müssen daher Ihre Händler stehen, und es kommt sehr darauf an, dass die von Ihnen angebotenen Leistungen (Logistik, Abrechnung, Unterstützung bei der Ausfuhr usw.), welche die zu zahlende Vergütungen rechtfertigen, die Händler zu treuen Kunden machen und sie dazu ermutigen, auf der Plattform größtmögliche Umsätze zu erzielen.

Das Einkaufs- und Nutzungserlebnis der Kunden hängt von den Händlern ab.

Bei einem Internetshop hat der Plattformbetreiber uneingeschränkte Kontrolle über das Einkaufs- und Nutzungserlebnis der Endkunden.
Das ist bei einem Online-Marktplatz nicht der Fall.
Für das Einkaufs- und Nutzungserlebnis der Endkunden sind die Händler von entscheidender Bedeutung; letztere sind für die angebotenen Produkte oder Dienstleistungen, deren Versand und sämtliche nach dem Verkauf stattfindenden Nebenleistungen verantwortlich. Die Aufgabe des Plattformbetreibers dagegen besteht darin, seine Marke zu pflegen, für die Einhaltung des Markenversprechens zu sorgen, sich um Streitfälle zu kümmern und letztlich auch Verantwortung für das Einkaufs- und Nutzungserlebnis der Endkunden zu übernehmen. Der Plattform-betreiber muss den Händlern daher Regeln vorschreiben, um ein positives und einheitliches Einkaufs- und Nutzungserlebnis der Endkunden sicherzustellen (wie etwa eine rechts- und vorgabenkonforme Präsentation und die Einhaltung von Beschränkungen bei der Einstellung von redaktionellen Inhalten und von Verhaltensregeln im Umgang mit den Endkunden usw.).

Für den Endkunden ist der Plattformbetreiber ein Dritter, dem man vertraut.

Auf einem Online-Marktplatz hat der Plattformbetreiber über bestimmte wesentliche Elemente (Kundenbeschwerden, Erstattungsquoten, Qualität der Abläufe usw.) keine Kontrolle, was ihn in Bezug auf das Verkaufsgeschäft zwischen dem Händler und dem Käufer zu einem Dritten macht.
Der Plattformbetreiber muss daher aus dem Blickwinkel des Käufers als ein vertrauenswürdiger Dritter und Vermittler auftreten. Um dieser Rolle gerecht werden zu können, muss der Plattformbetreiber ein klares Bild von der Beschaffenheit der Beziehung zwischen seinen Händlern und den Endkunden haben.
Um zu verhindern, in vermeidbaren Streitigkeiten vermitteln zu müssen, muss der Plattformbetreiber seinen Händlern Unterstützung leisten, damit diese in ihrem Umgang mit den Kunden an Kompetenz gewinnen. Er muss sie sofern erforderlich dazu anhalten, die Kundenbetreuung an einen erfahrenen Partner auszulagern.
Der Plattformbetreiber wird somit zu einem Dritten, dem man Vertrauen entgegen-bringt, d. h. er tritt nun nicht mehr nur als ein Vermittler bei Streitigkeiten zwischen Endkunden und Händlern auf.

Der Umgang mit Sonderangeboten ist komplEX

Sonderangebote können auf einem Online-Marktplatz auf zwei Arten platziert werden:
– der Plattformbetreiber gewährt Sonderangebote in Bezug auf sein eigenes Leistungsangebot oder auf seine Vergütungen (10 % Preisnachlass auf die erste Bestellung).
– der Plattformbetreiber gewährt Sonderangebote und lädt seine Händler ein, sich an diesen Angeboten zu beteiligen. Diese Angebote werden dann auf der Plattform werbewirksam präsentiert. In diesem Fall tragen die Händler die durch das Sonderangebot entstehenden Kosten.
Werbemaßnahmen auf einem Online-Marktplatz sind komplex, weil sie nicht für die eigenen Produkte gelten.
Je nach Geschäftsmodell können sie sogar noch komplexer ausfallen:
– ein Händler je Produktgruppe (kein Wettbewerb).
– mehrere Händler je Produktgruppe (mit Wettbewerb, der tendenziell preissenkend wirkt).

Die Verwaltung von Zahlungsvorgängen und Geldströmen ist komplex und unterliegt staatlicher Aufsicht

Bei Online-Marktplätzen entfällt bei einem Forderungseinzug nur die Provision auf den Plattformbetreiber. Der Restbetrag ist an den Händler auszukehren. Diese Aufspaltung führt zu einer gewissen Komplexität in buchhalterischer, finanzieller und rechtlicher Hinsicht. Vereinfacht ausgedrückt bietet der Plattformbetreiber eine Leistung an, und der Forderungseinzug erfolgt dabei im Namen Dritter.
Dieser Zahlungsdienst steht in Europa unter staatlicher Aufsicht, und diese Aufsicht wird von Nationalbanken ausgeübt.
Um diesen Dienst in Anspruch nehmen zu können, müssen Sie mit einem zugelassenen Partner wie Webhelp Payment Services zusammen arbeiten.
Ihr Kooperationspartner in Sachen Zahlungsdienste übernimmt vollständig die Aufgabe der Betreuung und Abwicklung der Zahlungsvorgänge und Geldströme (hierzu gehören auch: der Provisionsabzug, die Zahlungsein- und Ausgänge). Bei Geschäften mit Geschäftskunden ist es wichtig, einen spezialisierten Zahlungsdienstleister auszuwählen, der es Ihnen ermöglicht, Ihren Endkunden geschäftskundenspezifische Abwicklungen von Zahlungsvorgängen und Zahlungskonditionen anzubieten.

Fühlen Sie sich jetzt bereit, der Einrichtung Ihres Online-Marktplatzes anzugehen? Wenn Sie mehr über die Möglichkeiten und Optionen im Zusammenhang mit der Einrichtung eines Online-Marktplatzes und eines reibungslos funktionierenden, für Sie passenden und ausbaufähigen Zahlungsabwicklungssystems erfahren möchten, wenden Sie sich gerne an uns.

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Hier finden Sie weitere Informationen:

- in unserem Artikel „[Online-Handel] Die Abwicklung von Zahlungsvorgängen in B2C- und B2B-Geschätsbeziehungen: Die vier Unterschiede

- in unserem 1. Eckpunktepapier „B2B-Marktplätze im Aufwind: Die Modellierung der Auswirkungen von Strategien für B2B-Marktplätze“

- in unserem 2. Eckpunktepapier „B2B-Marktplätze im Aufwind“

 


[Online-Handel] Die Abwicklung von Zahlungsvorgängen in B2C- und B2B-Geschäftsbeziehungen: Die vier Unterschiede


Die Zahlungsvorgänge in B2C- und B2B-Geschäftsbeziehungen unterscheiden sich voneinander. Worin liegen jedoch diese Unterschiede, was den Online-Handel angeht, und wie können wir sicherstellen, dass die Zahlungsabwicklung in B2B-Geschäftsbeziehungen zu einem positiven Element des Kundenerlebnisses und zu einem Auslöser von Kundentreue wird? Die vier wesentlichen Unterschiede, die berücksichtigt werden müssen, wenn diese Ziele erreicht werden sollen, sind nachfolgend näher dargestellt.

Durchschnittlicher Einkaufswert

Einer der wesentlichen Unterschiede zwischen der Zahlungsabwicklung im Rahmen von B2C- und B2B-Geschäftsbeziehungen liegt im durchschnittlichen Einkaufswert. Tatsächlich ist der durchschnittliche Einkaufswert bei B2C-Geschäften relativ niedrig. Er kann zwischen einigen wenigen Euros und einigen wenigen hundert Euros liegen, erreicht aber praktisch nie einen erheblichen Betrag.

Bei B2B-Geschäften dagegen kann der durchschnittliche Einkaufswert viel höher liegen, d. h. er wird zwischen mehreren hundert Euros und mehreren tausend Euros liegen, ja gegebenenfalls sogar mehrere zehntausend Euros betragen! In einigen Fällen kann dieser Betrag sogar noch erheblich höher liegen.

Diese unterschiedlichen Einkaufswerte bringen noch andere Besonderheiten mit sich. Die sofortige Bezahlung eines Betrags von wenigen hundert Euros ist einfach, wenn es jedoch um die Zahlung von zehntausenden von Euros geht, wird der Bezahlvorgang sofort komplizierter. Dies führt zu weiteren Unterschieden, nämlich Unterschieden hinsichtlich des Zahlungsverfahrens und bei den Zahlungsbedingungen.

Zahlungsverfahren

Bei B2C-Geschäftsbeziehungen erfolgt die Zahlungsabwicklung im Rahmen des Online-Handels hauptsächlich "elektronisch" (mittels Bankkarte oder über Paypal) und synchron zum Grundgeschäft (in Echtzeit).

Ein elektronischer Kaufvorgang einschließlich Kartenzahlung umfasst ein Echtzeit-Freigabeverlangen, mit dem sichergestellt wird, dass auf dem Konto des Käufers ausreichende Geldmittel verfügbar sind. Das Konto wird schnell und unmittelbar belastet. Die Übermittlung des Zahlungsbetrags erfolgt daher fast ohne jeglichen Zeitverzug vom Konto des Käufers zum Konto des Verkäufers, weshalb dieser Vorgang als synchrones Zahlungsverfahren bezeichnet wird.

Bei Transaktionen im Rahmen von B2B-Geschäftsbeziehungen handelt es sich dagegen um größere Kaufgeschäfte, wobei der Käufer es sich nicht in allen Fällen leisten kann, den Kaufpreis sofort zu bezahlen. Deshalb kommen vielfach asynchrone Zahlungsverfahren zum Einsatz. Diese umfassen zum Beispiel Banküberweisungen, Lastschriften oder sogar Scheckzahlungen, die ohne Echtzeit-Freigabeverlangen auskommen, weshalb die Zahlungsabwicklung entsprechend angepasst werden muss.

Da derartige Zahlungsvorgänge bei Offline-Transaktionen im Rahmen von B2B-Geschäftsbeziehungen weit verbreitet sind, müssen sie in den Online-Kontext integriert und auf Verkaufsplattformen angeboten werden, um für ein einheitliches Kundenerlebnis zu sorgen, was wiederum eine zwingende Voraussetzung für eine erfolgreiche Entwicklung der Online-Verkaufsgeschäfte ist.

Fragmentierung des Kundenstamms und wiederkehrende Einkäufe

In B2B-Geschäftsbeziehungen ist der Kundenstamm deutlich weniger fragmentiert als bei B2C-Geschäftsbeziehungen. Jedoch ist eines der Ziele des Online-Handels, zuvor unerreichbare Kunden zu erreichen und die eigene Zugriffsreichweite zu erhöhen. Dies bringt selbstverständlich eine etwas größere Fragmentierung des Kundenstamms als bei Offline-Geschäften mit sich.

Andererseits tätigen Unternehmenskunden anders als bei B2C-Geschäftsbeziehungen deutlich häufiger Einkäufe als Privatpersonen, da ihre Käufe der Aufrechterhaltung des laufenden Betriebs dienen, d. h. sie tätigen mehrmals pro Woche Bestellungen, während bei vielen Verbrauchern zwei oder drei Einkäufe pro Jahr üblich sind. Folglich besteht das Kalkül ungeachtet dessen, dass im B2B-Bereich von einer Begleitung der Kunden beim Einkaufsvorgang die Rede ist, darin, nicht nur für eine Transaktionsüberwachung zu sorgen, sondern eine breiter angelegte Kundenbetreuung zu betreiben.

Zahlungsbedingungen

Bei Offline-Geschäften werden im Rahmen von B2B-Geschäftsbeziehungen sehr häufig Zahlungsbedingungen mit einem Zahlungsziel von 30 Tagen, gerechnet ab dem Ende des Monats, zu Grunde gelegt. Die Beteiligten sind daher an dieses System gewöhnt und nicht bereit, alle ihre Bestellungen im Voraus zu bezahlen.

Folglich trägt sich eine im B2B-Bereich tätige Online-Verkaufsplattform, die ausschließlich mit Vorauskasse arbeitet, nicht. Vorauszahlungen können wichtig sein und in bestimmten Situationen eingesetzt werden, wie etwa im Falle von geringwertigen Einkäufen oder bei Ersteinkäufen, wenn es sich um einen noch nicht bekannten Neukunden handelt. Wenn ein Unternehmen seine Internetpräsenz jedoch zu einem leistungsstarken Absatzinstrument mit hohem Transaktionsvolumen entwickeln, sich also nicht mit einer reinen Präsentationsplattform begnügen möchte, muss es seinen Kunden online dasselbe Einkaufs- und Kundenerlebnis bieten wie offline, d. h. es muss seinen Online-Kunden angemessene Zahlungsbedingungen anbieten.

Schließlich ist festzuhalten, dass sich im Online- und Offline-Bereich dieselben Unterschiede in der Zahlungsabwicklung zwischen B2B- und B2C-Geschäftsbeziehungen finden. Auf den digitalen Verkaufskanälen müssen diese Unterschiede daher ebenfalls berücksichtigt werden, wenn ein einheitliches Einkaufs- und Kundenerlebnis sichergestellt sein soll. Dies gilt ganz besonders für Online-Marktplätze. Bei der Anwerbung von Verkaufsanbietern fragen diese den Plattformbetreiber häufig, wie dieser die Abrechnung gegenüber den Kunden zu handhaben beabsichtigt. Wenn der Plattformbetreiber keine für B2B-Geschäfte geeignete und angemessene Zahlungsbedingungen anbietet, haben potentielle Verkäufer Zweifel an dem Erfolg des Online-Marktplatzes, weshalb sich ihre Anwerbung als schwieriger erweisen wird.

Eine geeignete B2B- Plattform für die Abwicklung von Zahlungsvorgängen ist daher ein wichtiges Hilfsmittel, um sowohl für den Kunden als auch den Verkäufer ein gutes Nutzungserlebnis zu gewährleisten und Kundentreue auf den Online-Marktplätzen sicherzustellen.

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Wie wird man den Rechtsvorschriften gerecht, die für einen Marketplace gelten?

Wenn man seinen Marketplace, seinen Online-Marktplatz, startet, bedeutet dies, dass man einen Payment Service, eine Zahlungsdienstleistung für Dritte, anbietet. Dafür muss man den Rechtsvorschriften der europäischen Zahlungsdiensterichtlinie entsprechen, deren Einhaltung durch die französische Finanzdienstleistungsaufsichtsbehörde (ACPR - Autorité de Contrôle Prudentiel et de Résolution) und die Banque de France überwacht wird. Es gibt drei Möglichkeiten, um diesen Vorschriften gerecht zu werden.

Ausnahmeregelung beantragen

Es ist möglich, bei der ACPR eine Ausnahmeregelung zu beantragen, um den Payment Service für Dritte ausüben zu können, ohne zugelassen zu sein und ohne einen zugelassenen Partner zu haben.

Diese Lösung ist jedoch nur möglich, wenn der Marketplace nach einem ganz besonderen Modell – ähnlich einem Franchiseverhältnis – aufgebaut ist und wenn eine Geschäftstätigkeit in sehr geringem Umfang ausgeübt wird. Darüber hinaus muss von der ACPR ein Antrag auf Ausnahmeregelung für jedes Land, in dem die Geschäftstätigkeit ausgeübt wird, genehmigt werden.

Diese Lösung ist nicht von Interesse, wenn der Marketplace sich nach einem »klassischen« B2B-Modell entwickeln soll.

Ein von der ACPR zugelassenes Zahlungsinstitut werden

Um von der ACPR als Zahlungsinstitut zugelassen zu werden, muss dieser ein Antrag auf Zulassung vorgelegt werden. Für diese Antragsunterlagen muss ein strenges, kompliziertes System zur Aufschlüsselung und Kontrolle der Finanzströme erstellt werden, wofür interne Ressourcen und dedizierte Teams für den »Zahlungs«- Baustein Ihres Marketplace erforderlich sind.

Diese Lösung bedeutet hohe Fixkosten, viele Einschränkungen und Risiken auf nationaler und internationaler Ebene. Daher wird sie nur in Betracht gezogen, wenn der Umsatz des Marketplace weit über mehreren Millionen Euro liegt, was bei der Gründung nur selten der Fall ist.

Mit einem zugelassenen Partner arbeiten

In diesem Fall lagert der Betreiber des Marketplace das Zahlungsmanagement an einen von der ACPR zugelassenen Partner (Zahlungsinstitut, E-Geld-Institut und Kreditinstitut) aus. Infolgedessen ist der Partner für die gesamte technische und rechtliche Komplexität zuständig und erstellt das System zur Aufschlüsselung und Kontrolle der Finanzströme. Er meldet den Marketplace bei der ACPR als Partner an, was es ihm ermöglicht, den Payment Service bei seinen Verkäufern zu vermarkten.

Das zugelassene Institut übernimmt mit Unterstützung seines Bevollmächtigten die Verantwortung dafür, die Gelder von Dritten zu schützen, die Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche sicherzustellen, die Finanzströme zu überwachen und deren Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten. Insbesondere bei der Rekrutierung von Verkäufern, wofür es eine starke Kundenauthentifizierung erhält (gesetzlicher Rahmen des Know-Your-Customer-Prinzips, KYC), und zwar in einem der Entwicklung des Marketplace entsprechenden Tempo. Wenn es die Umstände erfordern, ist es auch dazu verpflichtet, Verdachtsmeldungen zu erstatten, Guthaben auf Konten zu sperren usw.

Alle hier angeführten Vorschriften werden von der Europäischen Kommission festgelegt und gelten infolgedessen für ganz Europa. Die Umsetzung kann jedoch von Land zu Land unterschiedlich sein; die vom Marketplace erhaltene Zulassung gilt demnach je nach Vereinbarkeit mit den länderspezifischen Umsetzungen für ein bestimmtes geografisches Gebiet. Im Fall von Webhelp Payment Services zum Beispiel gilt die Zulassung für den gesamten Europäischen Wirtschaftsraum.

Marketplaces haben demnach drei Möglichkeiten. Eine Ausnahmeregelung, die es ganz bestimmten Modellen kleinen Umfangs ermöglicht, sich über die technischen und rechtlichen Komplikationen hinwegzusetzen. Die Zulassung durch die ACPR erfordert viele interne Ressourcen und bedeutet, dass alle technischen und rechtlichen Schwierigkeiten, die mit dem Status als Zahlungsinstitut einhergehen, in Kauf genommen werden müssen. Dies ist jedoch nur rentabel, wenn der Marketplace ausreichend Umsatz generiert, um die damit verbundenen hohen Fixkosten auszugleichen. Die letzte Möglichkeit ist der Zusammenschluss mit einem von der ACPR zugelassenen Partner, der alle Komplikationen übernimmt und den Marketplace beim Zahlungsmanagement begleitet.

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2019: Marktplätze werden das B2B-Geschäft grundlegend verändern

Rückblick auf den Erfahrungsaustausch zum Thema B2B-Marktplätze, um die großen Veränderungen und Herausforderungen zu beleuchten, die das Jahr 2019 prägen werden

„Wir sind von einer Feststellung ausgegangen: Während wir 2017 noch ganz am Anfang des „Frühlings der B2B-Marktplätze“ standen, erleben wir heute, wie sie aufblühen!“, so Sébastien Murbach, Partner bei Roland Berger, zur Eröffnung des Erfahrungsaustauschs am Vormittag des 25. Oktobers 2018.

Die Ergebnisse der Analysen, die Roland Berger seit zwei Jahren in Partnerschaft mit Webhelp Payment Services und Mirakl durchführt, werden jährlich in einer B2B-Marktplätze-Studie und im Newsfeed #MPB2B auf Twitter veröffentlicht.

„B2C-Marktplätze haben viele Märkte grundlegend verändert. Seit 2017 nutzen auch B2B-Unternehmen dieses Instrument zur Transformation. Viele Faktoren, wie die Komplexität der B2B-Beziehungen, die Bedeutung von Verhandlungen, der entsprechenden Beratung und die vertraglichen Rahmenbedingungen , haben diese Entwicklung gehemmt“, betonte Sébastien Murbach.

Diese Faktoren hat man heute im Griff und in 2019 wird sich die Entwicklung der B2B-Marktplätze noch verstärken. So sieht es Alfred Hawawini, Leiter B2B Business bei Mirakl: „Mirakl, Webhelp Payment Services und Roland Berger teilen die Überzeugung, dass B2B-Marktplätze keine aufkommenden Phänomene mehr sind. Sie bezeugen den starken Willen der B2B-Spieler die, ihre Tätigkeit tiefgreifend verändern wollen.“

Die vier B2B-Marktplatzmodelle

„2017 waren Marketplace-Projekte noch stark auf die Verkäufer ausgerichtet“, erklärt Jérôme Connac, Business Developer bei Webhelp Payment Services. Heute stehen bei den Projekten eher die Käufer und ihre Erwartungen im Fokus. Wir haben festgestellt, dass viele Einkaufsleiter sich für die neuen Marktplatzmodelle interessieren. Dieser Trend wird sich aller Voraussicht nach 2019 noch verstärken.“

Die folgende vier Geschäftsmodelle lassen sich erkennen:

1. Sortimentserweiterung (Waren und Dienstleistungen) oder One-Stop Shop

Geht meistens auf einen Einzel- oder Großhändler zurück, der sein Produkt- und Serviceangebot über Drittanbieter erweitern möchte, um einen One-Stop Shop einzurichten. Das Ziel ist es, die Kundentreue zu steigern und Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber zu errichten.

2. Händler-Plattform oder Distribution Channel Extension

Wird von einem Hersteller oder Dienstleister initiiert, der neue Vertriebskanäle nutzen möchte, ohne seine bestehenden Vertriebskanäle zu beeinträchtigen. Dabei sollen durch eine optimierte Plattform bestehende Kunden gebunden und neue Kunden gewonnen werden.

3. Interner Hub oder Business Model Transformation

Ein Händler oder Dienstleister möchte mit einen Marktplatz ein Geschäft gründen oder sich neu aufstellen, um auf einem wenig strukturierten Markt mehr Schnittstellen zwischen Angebot und Nachfrage zu schaffen. Dieser Bedarf besteht in erster Linie bei Käufern, die ihre Einkaufsposition durch einen einzigen Lieferanten pro Einkaufskategorie rationalisieren möchten: zum Beispiel Pandacola für Werbemittel.

4. Einkaufsplattform oder Procurement Network

Wird von den Mitgliedern einer Einkaufsgruppe oder Einkaufsabteilung initiiert, wenn diese einfacher Zugang zu Angeboten mit attraktiven Preisen erhalten möchten. Diese Kategorie von Auftraggebern hat vier wichtige Anforderungen:

  • Lieferanten werden transparenter
  • Ausgezeichnetes E-Commerce-Einkaufserlebnis
  • Vereinfachung der Buchführung
  • Einfache, automatisierte Lieferantenverwaltung

Die Zahlung – ein Schlüsselfaktor für die Entwicklung eines Marktplatzes

Unabhängig von der Art des gewählten Modells muss dieses ein den Besonderheiten des B2B-Geschäfts angepasstes Zahlungssystem bieten – auf nationaler und internationaler Ebene. Zusammenfassend bemerkt Axel Mouquet, dass 2019 vier Herausforderungen weiter bestehen werden:

  • Beachtung der Vorschriften und nationalen Praktiken
  • Vielfalt der Zahlungsmittel und -möglichkeiten
  • Asynchroner Charakter der verschiedenen Zahlungstermine
  • Rechnungsverwaltung

Erfahrungsberichte von AccorHotels, Première Vision und Pandacola

Jedes der vier Modelle bietet Vorteile und Herausforderungen. Drei Gäste wurden eingeladen, um von den Marktplatz-Erfahrungen ihres Unternehmens zu berichten: die AccorHotels-Gruppe, der Modemessen-Veranstalter Première Vision und das Start-up Pandacola, das den Vertrieb von Firmengeschenken neu erfindet.

AccorHotels-Gruppe: eine internationale Einkaufsplattform nach dem Procurement Network-Modell

„Wir verhandeln die Preise für die Produkte und Dienstleistungen, die unsere 4500 Hotels weltweit benötigen“, erklärt Coline Pont, Chief Procurement Officer für die Region Southern Europe bei AccorHotels. Unsere Plattform muss den Anforderungen von rund 30 sehr unterschiedlichen Marken gerecht werden. Das Ziel dieser Plattform ist es, unseren Hotelierkunden Einsparungen zu ermöglichen und die Beschaffungsprozesse der Hotels zu vereinfachen. Derzeit ist die Gewinnung von Kunden, die nicht zur AccorHotels-Gruppe gehören, einer unserer Entwicklungsschwerpunkte.“

Première Vision: Mode-Profis werden um ein One-Stop-Shop-Modell vereint

Der Marketplace von Première Vision ist für Profis der Textilbranche bestimmt. Er steht den Ausstellern und Besuchern der Modemessen von Première Vision in Frankreich und weltweit offen. Sein Ziel ist die Entwicklung des Austauschs zwischen Textil- und Mode-Profis (Händler, Marken, Accessoire-Anbieter usw.).

„Zu dieser Branche gehören viele Akteure, sie ist wenig strukturiert und der Rhythmus der Kollektionen beschleunigt sich ständig. Unser Marktplatz möchte nicht die menschlichen Kontakte ersetzen, sondern ergänzt sie effizient. Knapp 70 % der Besucher unserer Website benutzen unseren Marktplatz. Unsere Herausforderungen liegen insbesondere in der Betreuung der Verkäufer, die digitale Tools nur wenig beherrschen. Daher werden viele Tutorials online gestellt", resümiert Gaël Séguillon, Head of Marketplace bei Première Vision.

Pandacola: Firmengeschenke werden nach der Methode der Business Model Transformation verkauft

Über den Marketplace von Pandacola werden demnächst Firmengeschenke und andere Goodies vertrieben. „Wir sind die einzigen auf dem europäischen Markt. Dieser wenig strukturierte Markt umfasst 2500 Werbemittelhändler in Frankreich, von denen nur etwa zehn einen Umsatz über 10 Millionen Euro erzielen. Daher möchten wir einen Marktplatz anbieten, um diesen Markt ab 2019 zu strukturieren. Da unsere Verkäufer nur wenig digitalisiert sind, bieten wir ihnen eine intensive Betreuung und viele Werbematerialien", erklärt Arthur Manier, CEO und Gründer von Pandacola.

Wenn Sie mehr über die in 2019 erwarteten Entwicklungen und kommende Events erfahren wollen, wenden Sie sich bitte an Wim Borret (Wborret@wps.webhelp.com).

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Die 8 Vorteile des Outsourcings (BPO)

Die Auslagerung von Arbeitsabläufen im Unternehmen (Business Process Outsourcing, BPO) oder einfacher ausgedrückt das Outsourcing ist die Methode, mit der Unternehmen unterstützenden Funktionen und Abläufe am effizientesten gestalten können. Dies sind die 8 Vorteile des Outsourcings für Ihr Unternehmen :

 

BPO - Outsourcing

Kostenreduzierung

Dank automatisierter Verfahren und einer Aufteilung der Ressourcen wird Ihnen die Mehrzahl der Outsourcing-Lösungen helfen, Ihre Betriebsausgaben zu senken.

Ein besserer Überblick über Ihre Kosten

In vielen Fällen ist es schwierig, die mit einem bestimmten Ablauf verbundenen Kosten eindeutig zu ermitteln, da sie auf verschiedenen Organisationsebenen anfallen. Outsourcing-Lösungen ermöglichen Ihnen nicht nur eine genaue Feststellung Ihrer Kosten, sondern auch die Regulierung dieser Kosten, die sich automatisch an Ihre jeweilige Tätigkeit anpassen, anstatt, dass Sie mit Fixkosten (Gehältern, Abschreibungen von Anlagevermögen) zu tun haben, die nur sehr schwer verändert werden können.

Qualitätsverbesserung

Dank der Zuarbeit hochspezialisierter Fachkräfte können Sie die Kostenentwicklung steuernd begleiten, und Sie haben Zugang zu innovativen Systemen und Kompetenzen, die Ihnen intern nicht zur Verfügung stehen.

Flexibilität

Der Umgang mit Prozessfluktuationen und variablen Perioden wird Unternehmen in Auftrag gegeben die spezialisiert sind, diese Belastung durch verschiedene Bearbeitungszyklen intelligent auszugleichen.

Bedarfsorientierte Umstrukturierung Ihres Unternehmens

Durch die Auslagerung bestimmter Funktionen an Outsourcing-Partner können Sie sich auf das Kerngeschäft konzentrieren und Ihr Unternehmen nach Ihren Bedürfnissen umstrukturieren.

Kein oder nur geringer Investitionsbedarf

Ihre finanziellen Verhältnisse könnten sich zügig verbessern, da Sie direkten Zugang zu fortschrittlichen Systemen und Verfahren erhalten, ohne selbst Investitionen in solche Gegenstände tätigen zu müssen.

Weiterentwicklung Ihrer Abläufe

Sie werden in die Lage versetzt, die Ausführung einer gegebenen Funktion mit sofortiger Wirkung zu verbessern, ohne langwierige Fortbildungen durchführen, Beratungsleistungen in Anspruch nehmen und Investitionen im Sinne einer Unterstützung der Geschäftsleitung tätigen zu müssen.

Nutzung externer Expertise

Wenn Sie die Leistungen eines Outsourcing-Partner in Anspruch nehmen, profitieren Sie von dessen Expertise. Denn die Aufgabe, die Sie ihm anvertrauen, ist der Schwerpunkt seiner beruflichen Tätigkeit, d. h. sein Spezialgebiet. Er wird Ihnen daher effiziente und professionelle Dienste anbieten. Dies geschieht, indem er in seiner Branche stets auf dem neuesten Stand der Dinge ist, ob es sich nun um rechtliche, wirtschaftliche oder technische Aspekte handelt.

 

 

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Webhelp stärkt sein best-in-class nearshore-portfolio

Akquisition der Firma Runway BPO mit Top-Leistungsfähigkeit im mehrsprachigen Kundenservice abgeschlossen

PARIS, 18. Mai 2018 – Das weltweit in BPO und Kundenerlebnis führende Unternehmen Webhelp hat bestätigt, dass die Übernahme der Mehrheit des Aktienkapitals der Firma Runway BPO, die über eine Top-Leistungsfähigkeit in mehrsprachigen Kundenservice verfügt, abgeschlossen ist.

Die in Riga, Lettland, ansässige Firma Runway bringt weitere neun mehrsprachige Zentren und 1.000 Mitarbeiter in Lettland und Norwegen sowie die neuen Länder Estland, Litauen, die Ukraine und Spanien in die Unternehmensgruppe ein. Ein zusätzlicher Gewinn ist die Expertise von Runway nicht nur in Bereichen wie Reisen und Konsumgüter, sondern auch in Tätigkeitsfeldern wie Buchhaltung, IT und HR Outsourcing, welche die bestehenden Portfolios von Webhelp perfekt ergänzen.

Runway feiert in diesem Jahr sein 15. Firmenjubiläum und erfreut sich unter der Leitung seines Gründers Nils Sundling und CEO Uldis Prieditis eines starken Wachstums. Das für den Erfolg des Unternehmens verantwortliche Team bleibt bestehen und stellt weiterhin sicher, dass das Know-how, die Kontakte und Ortskenntnisse gepflegt und genutzt werden, um die Entwicklungsmöglichkeiten in der nordischen Region und in ganz Europa zu maximieren.

Frédéric Jousset, Co-Gründer von Webhelp, sagte:

Runway ist ein ausgezeichnetes Unternehmen mit einer langen Erfolgsgeschichte erstklassiger Kundenerfahrungen für skandinavische und internationale Auftraggeber. Wir freuen uns sehr über die Bündelung der Kräfte mit dem Unternehmen, seinem Management-Team und den Mitarbeitern, um die globale Präsenz von Webhelp zu erweitern und das Unternehmen auf dem skandinavischen Markt mit den Mitteln unserer Konzernorganisation und der Investoren zu unterstützen.“

Uldis Prieditis, CEO von Runway BPO, sagte:

Seit der Gründung von Runway vor 15 Jahren sind wir bestrebt, ein bekannter und seriöser Partner im skandinavischen BPO-Markt mit einem starken Fokus auf ausgezeichnete CRM-Erfahrung zu werden, insbesondere im Hinblick auf die Qualität und die maßgeschneiderten Lösungen, die wir zur Verfügung stellen. Unsere Bemühungen und ein großartiges Team von mehr als 1.000 tollen Leuten, die jeden Tag für unsere Kunden arbeiten, haben zu langjährigen Partnerschaften mit unseren Kunden geführt, viele davon bestehen seit mehr als 10 Jahren. Unser Ziel ist es nun, auch international zu expandieren. Mit dieser Ausrichtung ist eine Änderung der Eigentumsverhältnisse zur Webhelp-Gruppe eine perfekte Entscheidung für das Unternehmen, seine Kunden und Mitarbeiter. Die erhöhten Wachstumschancen werden helfen, die Beschäftigung zu stärken, und der Austausch der besten Erfahrungen mit unseren Schwesterunternehmen innerhalb der internationalen Gruppe werden Runway auf ein noch höheres Niveau bringen.

Diese Akquisition ist Teil der Strategie von Webhelp, die geografische Expansion aktiv zu verfolgen sowie die sektorale Kompetenz zu stärken, denn sie ermöglicht Webhelp, seinen Kunden Dienstleistungen aus weiteren vier Ländern, jeweils mit starken mehrsprachigen Fähigkeiten, zu bieten.

Die letzten 2 Jahre waren in der Geschichte von Webhelp sehr bedeutend. Große Zugewinne neuer Kunden, strategische Akquisitionen und das Engagement der globalen Investmentfirma KKR haben einen echten Wendepunkt in der Geschichte von Webhelp herbeigeführt und das Unternehmen nun zu einem der führenden Anbieter im Bereich BPO werden lassen.

 

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Über Webhelp

Webhelp ist ein weltweit agierender Anbieter im Bereich Business Process Outsourcing (BPO), der sich auf die Interaktion zwischen Unternehmen und ihren Kunden spezialisiert hat – für eine überzeugende Customer Experience über sämtliche Kanäle hinweg. Zum Outsourcing-Portfolio von Webhelp gehören zudem Services im Bereich Zahlungsabwicklung, Vertrieb und Marketing.

40.000 Mitarbeiter in 33 Ländern und mehr als 110 Standorten arbeiten mit technologiebasierten Omni-Channel Konzepten an der permanenten Verbesserung von Kundenbeziehungen und helfen so den Auftraggebern ihre Unternehmensergebnisse nachhaltig zu steigern. Marken wie Sky, Shop Direct, Bouygues, Direct Energie, KPN, Vodafone, La Redoute, Michael Kors, Valentino vertrauen seit Jahren über Landesgrenzen hinweg auf Webhelp.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Paris konnte in den letzten Jahren seinen Umsatz um mehr als 250 Prozent steigern. Seit März 2016 ist der Finanzinvestor KKR an Webhelp beteiligt.

Weitere Informationen stehen unter www.webhelp.com/de  zur Verfügung.

Über Runway

Das im Jahr 2003 von Nils Sundling gegründete Unternehmen Runway ist der ideale Nearshoring-Partner für skandinavische und andere europäische Unternehmen auf der Suche nach Outsourcing-Dienstleistungen geworden. Runway BPO ist ein Komplett-Anbieter von BPO-Dienstleistungen und in der Lage, unterschiedliche und individuell gestaltete Outsourcing-Dienstleistungen, die auf die speziellen Bedürfnisse und Anforderungen jedes einzelnen Kunden zugeschnitten sind, anzubieten. Runway ist derzeit mit mehr als 1000 Mitarbeitern an 9 Standorten in 5 Ländern – Lettland, Litauen, Estland, Ukraine und Spanien, für seine Kunden aktiv.

Weitere Informationen finden Sie hier: www.runwaybpo.com

Über den Erwerb

Avendus Capital fungierte als exklusiver Finanzberater von Runway, während Webhelp von seinem Rechts- und Finanzteam bei DLA Piper, Jeremy Scemama, Elise Aubert und Julien Berger, beraten wurde.


[Mirakl] : „Online-Marktplätze sind die Zukunft des Internethandels“

Philippe Corrot, Günder von Mirakl Marktplätze

Wie sieht Ihre Zukunftsvision der Kaufgeschäftevermittlung unter Beteiligung von als Verkäufer auftretenden Drittanbietern aus?

 

Auf dem amerikanischen und chinesischen Markt beobachten wir eine starke Vorherrschaft von Online-Marktplätzen, die beeindruckende Geschäftsergebnisse vorzuweisen haben. Der wichtigste Online-Marktplatz für als Verkäufer auftretende Unternehmen ist Alibaba; diese Plattform vereint einen Marktanteil von mehr als 42 Prozent (%) des chinesischen B2B-Internethandels auf sich. Amazon Business verzeichnet seinerseits nach nur einem Jahr des Bestehens ein Absatzvolumen von mehr als einer (1) Milliarde US-Dollars.

Wir erwarten daher, dass sich dieser Trend in gleicher Weise in Europa und insbesondere in Deutschland fortsetzen wird, wo sich Online-Marktplätze bereits sehr als Vertriebsstrukturen etabliert haben. Die Zukunftsperspektive aller ambitionierten B2B-Akteure ist die einer Ausdifferenzierung bei gleichzeitiger Entwicklung hin zu einer weltweit tätigen Plattform, wodurch eine Maximierung der Wertschöpfung für ihre Partner und Endabnehmer ermöglicht wird.

Der Markt für Kaufgeschäftevermittlungen im B2B-Bereich wird daher in den kommenden Jahren geradezu explodieren: Es wird geschätzt, dass der Markt für Online-Geschäfte (Online-Bestellungen im Internethandel oder jenseits hiervon) mit Unternehmenskunden in Deutschland sechs (6) Mal größer als der Markt für Geschäfte mit privaten Endverbrauchern ist. Wir stellen ein solches starkes Wachstum aufgrund von Direktabsatzaktivitäten bereits bei allen Unternehmenskunden von Mirakl fest.

 

Welchen Trend haben Sie bei Mirakl beobachten können? Wie schätzen Sie die Entwicklung von Online-Marktplätzen mittel- und langfristig ein?

Marktplätzen

 

Wir bei Mirakl sind bereits seit vielen Jahren davon überzeugt, dass Online-Marktplätze die Zukunft des Internethandels darstellen, wir sind sogar der Auffassung, dass dies die einzige rentable Form des Online-Handels ist. Wir fühlen uns hierin durch die ständig steigende Anzahl von Akteuren bestätigt, die unabhängig von ihrem Tätigkeitsgebiet und ihrer Größe in diesen Bereich einsteigen. Dies ist auch der Grund, warum wir uns als erste der im großen und organisierten Stil praktizierten Erstellung solcher Online-Marktplätze zugewandt haben, indem wir sowohl eine technische Lösung anbieten als auch die Fachkunde für die Entwicklung eines eigenen Online-Marktplatzes mitbringen.

Eine in diesem Jahr erschienene Studie des Marktforschungsunternehmens Forrester über Online-Marktplätze erläutert, warum sowohl von Seiten der Käufer als auch der Betreiber eine solche Begeisterung für Online-Marktplätze besteht, die mit als Verkäufer auftretenden Drittanbietern zusammen arbeiten. Die Unternehmen erwarten, dass es zukünftig immer mehr zu Online-Direktkäufen von Endverbrauchern kommen wird, da sich jedermann an die Servicequalität, das große Angebot und die wettbewerbsfähigen Preise der betreffenden Portale gewöhnt hat. Deshalb sind die im B2B-Geschäft tätigen Akteure (Hersteller und Großhändler) daran interessiert, einen eigenen Online-Marktplatz zu unterhalten, um sich so gegenüber dem Wettbewerb abzugrenzen, mehr Online-Besucher anzulocken, Kunden an sich zu binden und besser als ihre Wettbewerber zu sein, die ja nur einen Klick entfernt sind. Dabei handelt es sich manchmal sogar um im B2C-Geschäft tätige Akteure wie Amazon!

Abgesehen von einer größeren Flexibilität und Schnelligkeit bei der Zusammenstellung des Produktsortiments bietet das Geschäftsmodell des Online-Marktplatzes eine größere Rentabilität als der klassische Internethandel. Außerdem ermöglicht ein Online-Marktplatz die Erhebung von Kundendaten und eine erhöhte Sichtbarkeit über die vorhandenen Vertriebskanäle. Sowohl mittel- als auch langfristig stellen Online-Marktplätze also die bessere Möglichkeit für die im B2B-Geschäft tätigen Akteure dar, den eigenen Übergang ins digitale Zeitalter zu bewerkstelligen. Mirakl, die bereits eine Vielzahl von Unternehmenskunden hat und in diesem Bereich über echte Fachkunde verfügt, kann das Obige zügig umsetzen, indem die von den Marktführern angewandten besten Praktiken zur Anwendung kommen.

 

Um auch Ihnen behilflich zu sein, hier folgende Fragen: Worin bestehen technisch und organisatorisch gesehen die größten Hindernisse, die Sie überwinden müssen?

 

Das erste Hindernis besteht darin, die Leute im eigenen Unternehmen zu überzeugen. Das Geschäft mit Unternehmenskunden ist ein ziemlich traditioneller Bereich mit sehr speziellen Abläufen; der Online-Marktplatz ist dagegen ein Modell, das mit Überkommenem bricht und häufig nicht richtig verstanden wird. Daher sind diejenigen unserer Kunden am erfolgreichsten, die daran arbeiten, den Wandel zunächst intern einzuleiten und alle Mitarbeiter in das Vorhaben einzubinden. Wir bei Mirakl verfügen über ein Team, das sich nach Kräften darum bemüht, Sie bei den anstehenden Veränderungen zu begleiten und für diese neue Tätigkeit auszubilden. Unser Team stützt sich auf einen bereits großen Erfahrungsschatz unserer Berater, der noch durch alle unsere laufenden Projekte ergänzt wird.

Technisch gesehen ist der Aufbau eines Online-Marktplatzes ein Vorhaben von einer gewissen Komplexität. Indem Sie sich auf unsere Plattform stützen, können Sie jedoch sicher sein, dass die technische Seite des Vorhabens sich nicht hemmend auf Ihre Geschäfte auswirkt. Anhand verschiedener Fallbeispiele, an denen wir mitgewirkt haben, konnten wir feststellen, dass ein Unternehmen, das in der Umsetzung seines Vorhabens einen ausschließlich eigenen Weg geht, durchaus mehrere Jahre verlieren und sehr großen, d. h. sogar deutlich zu großen finanziellen Aufwand betreiben kann.

Denn schließlich liegt die größte technische Herausforderung in der Integration der als Verkäufer auftretenden Drittanbieter, und zwar nicht nur hinsichtlich des

Angebots, sondern auch hinsichtlich der Geschäftsabwicklung. Erforderlich ist die Integration von professionellen Abläufen unter Einsatz von internen Werkzeugen, wobei eine fachkundige Begleitung durch Spezialisten von besonderer Bedeutung ist.

 

Welche drei Ratschläge können Sie Unternehmen geben, die in die obige Richtung tätig werden wollen?

 

Der beste Rat, den man zunächst geben kann, ist folgender:... Gehen Sie es an! Mehr denn je ist jetzt der Moment, sich neu zu positionieren, denn die Gelegenheit, mehr Effizienz und Rentabilität zu erreichen und Marktanteile zu gewinnen, ist mehr als günstig. Bereits eine Vielzahl von Online-Marktplätzen haben sich bewährt und bewiesen, dass es sich bei ihnen um eine gute Lösung für die Probleme handelt, die heutzutage im Geschäft mit Unternehmenskunden auftreten. Verlieren Sie keine Zeit durch zuwarten, bis Ihre Konkurrenten ihren eigenen Online-Marktplatz auf den Weg bringen, denn der Rückstand wird umso schwerer aufzuholen sein.

Ein anderer wichtiger Rat im Geschäft mit Unternehmenskunden ist der, den Online-Marktplatz in alle Vertriebskanäle zu integrieren: in den Internet-Shop, in die Arbeit des Verkaufspersonals, in die Verkaufsstellen ... , um so einen wirklich alle Kanäle abdeckenden Online-Marktplatz zu schaffen. Dies ist unerlässlich, um den Absatz nachhaltig zu steigern. Zu denken ist etwa daran, dem Verkaufspersonal IPads zur Verfügung zu stellen, um so auch die Angebote des Online-Marktplatzes gegen Zahlung einer Rückvergütung an den Mann zu bringen. Durch die Synergie der verschiedenen Vertriebskanäle werden Sie größere Absätze und Gewinne erzielen.

Der letzte und wichtigste Rat von allen lautet: Lassen Sie sich bei Ihrem Vorhaben professionell begleiten! Der Aufbau und Betrieb eines Online-Marktplatzes ist eine neuartige Angelegenheit, die es erfordert, die eigenen Kräfte auf das Geschäftliche zu konzentrieren. Es ist ineffizient, bei der Umsetzung der technischen Seite durch eine Eigenentwicklung Geld zu verbrennen, nur um dann festzustellen, dass sich das Vorhaben langwierig und kostspielig gestaltet. Zudem wird ein solches Vorgehen im Vergleich zu Lösungen, die von Fachleuten mit großer Projekterfahrung und Kenntnis der besten Vorgehensweise erarbeitet werden, zwangsläufig nur ein minderwertiges Ergebnis erbringen. Es ist besser, sich auf Personen zu verlassen, die sich die richtigen Fragen stellen und Ihnen maßgeschneiderte Funktionen anbieten können (Qualitätskontrolle, Angebotserstellung, Preisnachlässe usw.)...

Marktplätze

Welche Bedeutung hat das Nutzungserlebnis der Kunden für den Erfolg eines Online-Marktplatzes?

 

Das Nutzungserlebnis ist von entscheidender Bedeutung, da es die Grundlage des Geschäftsmodells des Online-Marktplatzes darstellt, bei dem der Kunde im Zentrum von allem steht. Da die Erwartungen der Käufer ständig wachsen, ist es undenkbar, ihnen weder eine große Auswahl noch konkurrenzfähige Preise noch einen hochwertigen Service anzubieten, wenn man die Kunden an sich binden möchte. Andererseits können Sie mit einem Online-Marktplatz mit einem Minimum an Aufwand die obigen drei Dinge gleichzeitig tun.

Wenn Sie Drittanbieter als Geschäftspartner in Ihre Website einbinden, müssen diese sich Ihren Qualitätsanforderungen anpassen, damit das den Kunden gebotene Nutzungserlebnis nicht leidet. Daher bietet Alibaba den auf der Alibaba-Plattform als Verkäufer auftretenden Drittanbietern an, die eigene Servicequalität zertifizieren zu lassen, was den Käufern ein Sicherheitsgefühl vermittelt und außerdem den Absatz steigert. Es handelt sich um ein gutes Modell, dem man folgen sollte, da es äußerst wichtig ist, die Qualität des Nutzungserlebnisses zu überwachen, um ein Höchstmaß an Kundenzufriedenheit zu erreichen und beizubehalten.

 

 

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